Das Fleisch wird hauchdünn geschnitten, sodass es in ein paar Minuten gart. Dicke Stücke sind hier fehl am Platz: Nikujaga handelt nicht vom Fleisch, sondern von Kartoffeln, die seinen Geschmack aufgesogen haben.
Die Otoshibuta — ein Holzdeckel, der direkt auf den Zutaten liegt — drückt sie in die knappe Flüssigkeit. Ohne sie bleibt die oberste Schicht fad. Eine Folienscheibe mit Loch tut denselben Dienst.
Seinen Geschmack findet das Gericht beim Abkühlen, nicht auf dem Feuer. Die Sojasauce zieht in die Kartoffeln, während der Topf steht — Nikujaga ist am nächsten Tag spürbar besser.






