Papanași

Quarkkrapfen als Ring mit Kugel obenauf, mit Schmand und Konfitüre.

35 Min Vorbereitung · 25 Min Garzeit · 6 Portionen

Papanași

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Portionen
6
Einheiten

Zutaten

  • Quarkgut abgetropft500 g
  • Eier2
  • Mehl250 g
  • Grieß50 g
  • Zucker60 g
  • Natron1 TL
  • Zitronenzesten1
  • Vanille1 TL
  • Dicker Schmand300 ml
  • Johannisbeerkonfitüre250 g
  • Öl zum Frittieren1 l
  • Salz1 Prise

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
620 kcal
Eiweiß
22 g
Fett
32 g
Kohlenhydrate
62 g

Die Form — ein Ring mit einer Kugel darauf — ist nicht dekorativ. Der Ring backt gleichmäßig durch, und die Kugel arbeitet als Deckel, der Schmand und Konfitüre festhält.

Der Quark wird im Tuch trocken ausgedrückt. Feuchter Quark verlangt mehr Mehl, und die Papanași geraten dicht statt luftig.

Der Schmand muss sehr dick sein, am besten fetter vom Bauernhof. Ein flüssiger rutscht vom Krapfen auf den Teller, und der Sinn der Anrichtung ist dahin.

Zubereitung

  1. 1

    Den Quark im Tuch auswringen und durchs Sieb streichen, damit keine Krümel bleiben.

  2. 2

    Den Quark mit Eiern, Zucker, Zesten, Vanille, Natron und Salz mischen.

  3. 3

    Grieß und Mehl nach und nach einarbeiten, bis der Teig weich ist, aber nicht mehr klebt.

  4. 4

    Den Teig zwanzig Minuten ruhen lassen — der Grieß quillt, und das Formen wird leichter.

  5. 5

    Sechs Ringe von zehn Zentimetern und sechs walnussgroße Kugeln formen.

  6. 6

    Bei 165 Grad je drei Minuten pro Seite goldgelb frittieren.

  7. 7

    Einen Ring auf den Teller setzen, mit Schmand und Konfitüre übergießen und die Kugel obenauf krönen.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Das Öl darf nicht zu heiß sein. Bei 180 Grad dunkelt der Ring in einer Minute, während er innen roh bleibt.
  • So wenig Mehl wie möglich. Jeder zusätzliche Löffel macht die Papanași dichter — besser mit nassen Händen arbeiten als nachschütten.
  • Die Konfitüre muss sauer sein — Johannisbeere oder Sauerkirsche. Eine süße macht das Dessert klebrig-süß, denn Zucker steckt schon im Teig.

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