Mucenici

Hefeachten mit Honig und Walnüssen — zum Tag der Vierzig Märtyrer.

100 Min Vorbereitung · 25 Min Garzeit · 12 Portionen

Mucenici
Foto: Defy the wind · Public domain

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Portionen
12
Einheiten

Zutaten

  • Mehl600 g
  • Warme Milch280 ml
  • Trockenhefe10 g
  • Zucker100 g
  • Butter100 g
  • Eier2
  • Honig200 g
  • Walnüssegemahlen200 g
  • Zitronenzesten1
  • Vanille1 TL
  • Salz1 TL

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
420 kcal
Eiweiß
9 g
Fett
16 g
Kohlenhydrate
60 g

Die Achterform ist nicht beliebig: Sie erinnert an das griechische Theta, den ersten Buchstaben von »theos«. Gebacken wird am neunten März, dem Tag der Vierzig Märtyrer.

Der Honig kommt heiß darauf, direkt aus dem Ofen. Auf ausgekühltem Gebäck zieht er nicht ein und erstarrt als klebriger Film obenauf.

Die moldauische Fassung ist gebacken und trocken, anders als die rumänisch-muntenische, die in süßem Wasser mit Walnüssen gekocht wird. Zwei verschiedene Gerichte unter einem Namen.

Zubereitung

  1. 1

    Die Hefe mit einem Löffel Zucker in der warmen Milch auflösen und schäumen lassen.

  2. 2

    Aus Mehl, Vorteig, Eiern, Zucker, Zesten, Vanille, Salz und weicher Butter einen Teig kneten.

  3. 3

    Eine Stunde fünfzehn warm gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt.

  4. 4

    Den Teig in zwölf Stücke teilen und jedes zum vierzig Zentimeter langen Strang rollen.

  5. 5

    Jeden Strang zur Acht drehen, die Enden verbinden und aufs Blech setzen.

  6. 6

    Dreißig Minuten gehen lassen und bei 180 Grad zwanzig Minuten goldbraun backen.

  7. 7

    Die heißen Mucenici mit Honig bestreichen und dick mit gemahlenen Walnüssen bestreuen.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Den Honig mit einem Löffel heißem Wasser verdünnen. Dicker verläuft nicht und bleibt in Tropfen liegen.
  • Die Nüsse erst unmittelbar vor dem Bestreuen mahlen. Vorab gemahlen geben sie Öl ab und schmecken abends bitter.
  • Die Stränge dünn rollen. Ein dicker geht auf und schließt sich in der Mitte, und das Muster ist verloren.

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