Paella ist kein Reistopf mit Beilagen, sondern ein Reisgericht, das seinen Geschmack aus dem Boden der Pfanne zieht. Alles, was vor dem Reis passiert, dient nur einem Zweck: Röststoffe zu erzeugen, die die Brühe später löst.
Ab dem Moment, in dem der Reis in der Pfanne liegt, wird nicht mehr gerührt und nicht mehr geglättet. Jede Bewegung setzt Stärke frei, und aus Paella wird Risotto — ein anderes Gericht.
Der socarrat ist die Kruste am Pfannenboden und gilt als das Beste am Teller. Man findet ihn nicht mit den Augen, sondern mit den Ohren: Wenn das Blubbern in ein trockenes Knistern umschlägt, ist er da.
