Pesto heißt „Zerstoßenes“, und das ist keine Nostalgie: Der Mixer schneidet die Blätter, statt sie zu zerreiben, und die Schnittkanten oxidieren. Deshalb wird Mixer-Pesto binnen Minuten dunkel, Mörser-Pesto bleibt grün.
Wärme ist der zweite Feind. Die rotierende Klinge erhitzt die Masse, und Basilikum verliert sein Aroma schon bei geringer Temperatur — deshalb kommen Mörser und Stößel vorher in den Kühlschrank.
Zwei Käse gehören hinein, nicht einer: Parmesan bringt Süße und Tiefe, Pecorino die salzige Schärfe. Nur mit Parmesan schmeckt das Pesto flach.
