Mürbeteigquadrate mit dichter Füllung aus eingekochter Ananas und Wintermelone.
90 Min Vorbereitung · 90 Min Garzeit · 16 Portionen
Foto: Mk2010 · CC BY-SA 3.0
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Portionen
Einheiten
Zutaten
Ananas — geschält1 kg
Wintermelone500 g
Zucker150 g
Maltosesirup80 g
Mehl300 g
Butter200 g
Milchpulver40 g
Geriebener Hartkäse40 g
Puderzucker60 g
Eigelbe2
Maisstärke40 g
Salz1 Prise
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
320 kcal
Eiweiß
4 g
Fett
14 g
Kohlenhydrate
46 g
Die Füllung wird eingekocht, bis der Spatel eine Spur am Pfannenboden hinterlässt. Zu kurz gekocht läuft sie beim Backen aus und verschweißt das Küchlein mit der Form.
Die klassische Füllung ist Ananas mit Wintermelone, nicht pure Ananas. Die Melone gibt Dichte und dämpft die Säure; die reine Ananasversion wird als Premium verkauft und schmeckt schärfer.
In den Teig kommen Milchpulver und Käse — sie machen die Mürbekrume leicht salzig, und das balanciert die süße Füllung.
Zubereitung
1
Ananas und Wintermelone grob reiben und den Saft durchs Tuch auspressen.
2
Den abgepressten Saft getrennt auf die Hälfte einkochen — er kehrt als Konzentrat in die Füllung zurück.
3
Das Fruchtfleisch mit Zucker und Maltose bei schwacher Flamme eine Stunde schmoren, alle fünf Minuten rührend.
4
Den eingekochten Saft zugießen und die Füllung so weit bringen, dass der Spatel eine Spur am Boden zieht.
5
Die Butter mit Puderzucker, Eigelben, Milchpulver, Käse und Salz schlagen, Mehl und Stärke einarbeiten.
6
Den Teig eine halbe Stunde kühlen, in Kugeln teilen und jede in der Handfläche flach drücken.
7
Eine Füllungskugel in den Teig hüllen, in die quadratische Form drücken und bei 170 Grad fünfundzwanzig Minuten backen, auf halber Zeit wendend.
Was das Ergebnis entscheidet
Die Küchlein werden auf halber Backzeit in der Form gewendet. Sonst bleibt der Boden blass, während die Oberseite austrocknet.
Die Füllung am Vortag machen. Über Nacht stabilisiert sie sich und lässt sich zu Kugeln rollen; heiß zerfließt sie.
Die Küchlein einen Tag vor dem Essen ruhen lassen. Der Teig zieht Feuchte aus der Füllung, und die Krume wird weicher und gleichmäßiger.