Huhn in einer Sauce aus dem Fruchtfleisch der Ölpalme — das Nationalgericht des Kongo.
25 Min Vorbereitung · 70 Min Garzeit · 5 Portionen
Foto: Adriao · CC BY 3.0
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Portionen
Einheiten
Zutaten
Huhn — in Stücken1.5 kg
Palmfruchtfleisch — aus der Dose800 g
Zwiebeln2
Knoblauch6 Zehe
Ingwer30 g
Pili-Pili-Chili2
Zitronen2
Auberginen2
Spinat200 g
Pflanzenöl50 ml
Reis — zum Servieren400 g
Salz und Pfeffernach Geschmack
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
720 kcal
Eiweiß
44 g
Fett
42 g
Kohlenhydrate
44 g
Die Basis ist das Fruchtfleisch der Ölpalme, nicht Palmöl. Es ist dick, orange und nussig; in der Dose läuft es als Noix de Palme oder Sauce Graine.
Die Sauce kocht lange, bis sich oben eine Schicht rotes Öl absetzt. Das ist das Zeichen der Reife: Solange sich das Öl nicht trennt, bleibt der Geschmack roh.
Sahne und Tomate kommen in der klassischen Fassung keine hinein. Die Säure gibt die Zitrone, die Bindung allein das Palmfruchtfleisch.
Zubereitung
1
Das Huhn mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Zitronensaft einreiben und zwanzig Minuten ziehen lassen.
2
Das Huhn im Öl rundum braun braten und herausheben.
3
Zwiebeln mit Ingwer weich braten, das Palmfruchtfleisch zugeben und mit einer Tasse Wasser verdünnen.
4
Die Sauce zwanzig Minuten unter Rühren kochen, bis sich oben eine Schicht rotes Öl absetzt.
5
Das Huhn zurückgeben, die Auberginen und die ganze Pili-Pili zugeben und dreißig Minuten schmoren.
6
Den Spinat die letzten fünf Minuten einrühren und die Chili entfernen.
7
Mit Reis oder mit Fufu aus Maniok servieren.
Was das Ergebnis entscheidet
Palmfruchtfleisch lässt sich durch Erdnussmus mit einem Löffel Palmöl für die Farbe ersetzen. Der Geschmack wird ein anderer — das sollte man Ersatz nennen, nicht Rezept.
Das rote Öl obenauf wird nicht abgeschöpft. Es gehört zum Gericht, und im Kongo gilt es als der beste Teil der Sauce.
Die Chili kommt ganz hinein. Pili-Pili ist sehr scharf, und aufgeschnitten macht sie das Gericht ungenießbar.