Fleisch in dicker Erdnusssauce mit Gemüse — das malische Sonntagsessen.
25 Min Vorbereitung · 90 Min Garzeit · 6 Portionen
Foto: Akouete · CC BY-SA 4.0
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Portionen
Einheiten
Zutaten
Rind oder Lamm — in Stücken900 g
Erdnussmus — ungesüßt350 g
Zwiebeln2
Tomatenmark3 EL
Kohl300 g
Möhren3
Kartoffeln400 g
Auberginen2
Chilischote1
Pflanzenöl60 ml
Reis — zum Servieren450 g
Salz und Pfeffernach Geschmack
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
780 kcal
Eiweiß
44 g
Fett
44 g
Kohlenhydrate
54 g
Der Name übersetzt sich wörtlich: Tiga heißt Erdnuss, Dègèna Sauce. Die Paste ist hier die Basis, keine Zutat, und weniger als dreihundert Gramm kommen nicht in den Topf.
Die Paste wird mit Brühe verdünnt und in dünnem Strahl unter Rühren eingegossen. Ein Klumpen zieht sich in heißer Brühe zusammen und bleibt bis zum Schluss ein dichter Knoten.
Die Sauce kocht, bis Erdnussöl an die Oberfläche steigt. Wie beim kongolesischen Moambé ist das ein Reifezeichen, kein Zeichen von Überkochen.
Zubereitung
1
Das Fleisch im Öl braun anbraten, die Zwiebeln zugeben und weich braten.
2
Das Tomatenmark einrühren und fünf Minuten rösten, bis es dunkelt.
3
Mit anderthalb Litern Wasser aufgießen, salzen und vierzig Minuten kochen.
4
Das Erdnussmus mit zwei Kellen Brühe glatt und klümpchenfrei anrühren.
5
Die Paste in dünnem Strahl in den Topf gießen, ununterbrochen rührend.
6
Das Gemüse in großen Stücken und die ganze Chili zugeben und dreißig Minuten unter Rühren schmoren.
7
Warten, bis das Erdnussöl obenauf steht, die Chili entfernen und mit Reis servieren.
Was das Ergebnis entscheidet
Oft rühren: Erdnusssauce setzt schneller an als Tomatensauce, und der Brandton zieht durch den ganzen Topf.
Die Sauce dickt beim Abkühlen stark ein. Beim Aufwärmen mit Brühe verdünnen, nicht mit Wasser.
Das Gemüse wird grob geschnitten und in ganzen Stücken serviert. Zu Püree zerkocht gilt es als Fehler.