Pulpo a Feira

Gekochter Oktopus auf dem Holzbrett mit Paprika, grobem Salz und Olivenöl.

15 Min Vorbereitung · 60 Min Garzeit · 4 Portionen

Pulpo a Feira
Foto: Basotxerri · CC BY-SA 4.0

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Portionen
4
Einheiten

Zutaten

  • Oktopusgefroren und aufgetaut2 kg
  • Kartoffeln800 g
  • Geräuchertes Paprikapulver2 EL
  • Rosenscharfes Paprikapulver1 TL
  • Olivenöl100 ml
  • Grobes Salz2 TL
  • Lorbeerblatt1
  • Zwiebel1

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
420 kcal
Eiweiß
42 g
Fett
18 g
Kohlenhydrate
26 g

Der Oktopus wird vor dem Kochen dreimal für Sekunden ins kochende Wasser getaucht und wieder herausgehoben. Der Trick — »den Oktopus erschrecken« — spannt die Haut, damit sie beim Garen nicht abrutscht.

Gefrorener Oktopus ist besser als frischer: Das Gefrieren sprengt die Fasern und ersetzt das Klopfen. In Galicien wird er vor dem Kochen absichtlich eingefroren.

Serviert wird auf dem Holzbrett, nicht auf dem Teller. Das Holz nimmt die überschüssige Feuchtigkeit auf, und der Oktopus schwimmt nicht im eigenen Saft — Funktion, keine Deko.

Zubereitung

  1. 1

    Einen großen Topf Wasser mit Zwiebel und Lorbeer aufkochen. Nicht salzen.

  2. 2

    Den Oktopus am Kopf fassen und die Arme fünf Sekunden ins kochende Wasser tauchen, dann herausheben. Dreimal wiederholen.

  3. 3

    Den Oktopus ganz hineingleiten lassen und vierzig Minuten bei schwachem Sieden garen.

  4. 4

    Mit der Gabel an der dicksten Stelle eines Arms prüfen: Sie soll ohne Widerstand hineingehen.

  5. 5

    Die Flamme abstellen und den Oktopus fünfzehn Minuten im Wasser lassen — er zieht nach und wird weicher.

  6. 6

    Die Kartoffeln in derselben Brühe kochen und in Scheiben schneiden.

  7. 7

    Die Arme mit der Schere in Zentimeterstücke schneiden, auf die Kartoffeln legen, mit Paprika und Salz bestreuen und mit Öl übergießen.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Das Wasser wird bis zum Ende nicht gesalzen. In Salzwasser wird der Oktopus zäh, und die Zartheit kommt nicht zurück.
  • Geschnitten wird mit der Schere, nicht mit dem Messer. Die Schere gibt saubere Scheiben; das Messer quetscht das Fleisch und reißt die Haut.
  • In Galicien gilt der Kupferkessel als Pflicht, und auf den Jahrmärkten wird in nichts anderem gekocht. Zu Hause tut es jeder Topf — die Tradition sollte man trotzdem kennen.

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