Ratatouille

Provenzalisches Schmorgemüse, bei dem jedes Gemüse einzeln gebraten wird, bevor sie sich treffen — sonst wird es Brei.

20 Min Vorbereitung · 45 Min Garzeit · 4 Portionen

Ratatouille
Foto: Jack145945 · CC0
Portionen
4
Einheiten

Zutaten

  • Aubergine1
  • Zucchini2
  • Paprika2
  • Tomaten600 g
  • Zwiebel1
  • Knoblauch3 Zehe
  • Olivenöl6 EL
  • Thymian3 Zweig
  • Basilikum1 Prise
  • Salz und Pfeffernach Geschmack

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
240 kcal
Eiweiß
5 g
Fett
16 g
Kohlenhydrate
20 g

Ratatouille hat einen schlechten Ruf als Resteverwertung, und den hat es sich mit einer Abkürzung eingehandelt: alles zugleich in den Topf. Dann gibt jedes Gemüse sein Wasser in das nächste ab, und nach einer halben Stunde ist alles gleich weich und gleich grau.

Das echte Rezept ist eine Reihenfolge: Aubergine, Zucchini und Paprika bekommen nacheinander dieselbe Pfanne und treffen sich erst in der fertigen Tomatensauce — jede mit eigener Röstung und eigenem Biss.

Zubereitung

  1. 1

    Die Aubergine bei starker Hitze in zwei Löffeln Öl braten, bis die Kanten bräunen, dann beiseitestellen. Aubergine trinkt Öl sofort — nicht nachgießen, sie gibt es später zurück.

  2. 2

    In derselben Pfanne die Zucchini goldbraun braten, etwa vier Minuten, und zur Aubergine geben. Sie soll fest bleiben.

  3. 3

    Die Paprika weich braten, mit ein paar dunklen Stellen, und ebenfalls beiseitestellen.

  4. 4

    Im restlichen Öl die Zwiebel weich schwitzen, Knoblauch und Thymian zugeben und eine halbe Minute duften lassen.

  5. 5

    Die Tomaten zugeben und bei mittlerer Hitze zu einer dicken Sauce einkochen, etwa zwanzig Minuten. Sie soll am Löffel haften, nicht von ihm laufen.

  6. 6

    Das Gemüse zurück in die Pfanne geben, abschmecken und zehn Minuten bei kleiner Flamme zusammen durchwärmen. Vom Feuer nehmen, Basilikum dazu, stehen lassen — Ratatouille ist warm besser als heiß.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Ratatouille ist am nächsten Tag besser: Über Nacht im Kühlschrank tauschen die Gemüse ihre Aromen.
  • Die Aubergine vorab zu salzen ist unnötig — moderne Sorten sind nicht bitter.

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