Sadza ne Nyama

Fester Maisbrei mit geschmortem Rindfleisch und Blattgemüse. Das tägliche Essen Simbabwes.

20 Min Vorbereitung · 105 Min Garzeit · 5 Portionen

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Portionen
5
Einheiten

Zutaten

  • Maismehl500 g
  • Rindfleischam Knochen, in Stücken800 g
  • Zwiebeln2
  • Tomaten4
  • Blattkohl400 g
  • Knoblauch4 Zehe
  • Erdnussmusfür das Blattgemüse2 EL
  • Pflanzenöl50 ml
  • Salz und Pfeffernach Geschmack

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
640 kcal
Eiweiß
42 g
Fett
24 g
Kohlenhydrate
66 g

Sadza kocht in zwei Etappen: erst ein dünner Brei aus einem Teil des Mehls, dann rieselt der Rest hinein und wird steif gearbeitet. Alles auf einmal gibt Klumpen.

Fertige Sadza soll in der Hand ihre Form halten, ohne an den Fingern zu kleben. Daran prüft man sie: ein Stück abzupfen, rollen, mit dem Daumen eine Mulde eindrücken — fertig ist der Löffel für die Sauce.

Das Fleisch schmort lange und schlicht: Zwiebel, Tomate, Salz. Den Geschmack liefern das Rind und die Zeit, und die simbabwische Küche würzt sparsam.

Zubereitung

  1. 1

    Braten Sie das Fleisch an, geben Sie Zwiebeln und Knoblauch dazu und braten Sie sie weich.

  2. 2

    Legen Sie die Tomaten ein, gießen Sie Wasser bis zur gleichen Höhe an, salzen Sie und schmoren Sie eine Stunde zwanzig zugedeckt.

  3. 3

    Schneiden Sie das Blattgemüse in feine Streifen und schmoren Sie es fünfzehn Minuten mit Tomate und Erdnussmus.

  4. 4

    Rühren Sie ein Viertel des Maismehls in kaltem Wasser an und gießen Sie es unter Rühren in einen Liter kochendes Wasser.

  5. 5

    Kochen Sie diesen dünnen Brei zehn Minuten unter Rühren mit einem Holzspatel.

  6. 6

    Rieseln Sie das restliche Mehl nach und nach ein und arbeiten Sie es fünfzehn Minuten kräftig zu einer festen Masse.

  7. 7

    Setzen Sie die Sadza mit einem nassen Löffel auf die Teller und servieren Sie sie mit Fleisch und Blattgemüse.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Der Spatel muss aus Holz und stabil sein. Sadza wird so dick, dass ein Löffel sich biegt, und das Durcharbeiten ist körperlich anstrengend.
  • Gerührt wird ununterbrochen und in eine Richtung. Eine Pause bedeutet Klumpen, und Klumpen in der Sadza gelten als Zeichen von Unvermögen.
  • Gegessen wird mit der Hand: ein Stück abzupfen, zur Kugel rollen und mit dem Finger eine Mulde eindrücken, die die Sauce aufnimmt.

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