Sel Roti

Ein Ring aus fermentiertem Reisteig, frittiert — außen knusprig, innen weich.

60 Min Vorbereitung · 40 Min Garzeit · 8 Portionen

Sel Roti
Foto: Swapnil Acharya · CC BY-SA 3.0

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Portionen
8
Einheiten

Zutaten

  • Reisüber Nacht eingeweicht600 g
  • Zucker150 g
  • Ghee60 g
  • Milch150 ml
  • Banane1
  • Kardamom, gemahlen1 TL
  • Nelken, gemahlen½ TL
  • Öl zum Frittieren1.5 l
  • Salz1 Prise

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
380 kcal
Eiweiß
5 g
Fett
14 g
Kohlenhydrate
60 g

Der Reis weicht über Nacht ein und wird nass zur Paste gemahlen. Reismehl aus der Tüte gibt eine andere Textur — dicht, ohne die Leichtigkeit frisch gemahlenen Korns.

Der Teig wird zwanzig Minuten von Hand geschlagen. Das ist kein Rühren: Die von Hand eingearbeitete Luft macht Sel Roti innen porös.

Der Ring entsteht, indem der Teig in dünnem Strahl kreisförmig ins Öl gegossen wird. Löffel oder Spritzbeutel geben einen gleichmäßigen Ring, aber die echte Art ist direkt aus der Handfläche.

Zubereitung

  1. 1

    Den Reis über Nacht in kaltem Wasser einweichen, abgießen und mit dem Tuch trocken tupfen.

  2. 2

    Den nassen Reis im Mixer mit der Milch zur glatten dicken Paste ohne Körnchen mahlen.

  3. 3

    Zucker, zerlassenes Ghee, zerdrückte Banane, Kardamom, Nelken und Salz einarbeiten.

  4. 4

    Den Teig zwanzig Minuten mit der Hand in Kreisbewegungen schlagen und Luft einarbeiten.

  5. 5

    Den Teig eine Stunde stehen lassen — er gärt leicht an und wirft Blasen.

  6. 6

    Das Öl auf 165 Grad bringen und den Teig in einer ununterbrochenen Bewegung als Ring hineingießen.

  7. 7

    Je zwei Minuten pro Seite goldgelb frittieren, mit zwei Stäbchen wendend.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Der Teig soll in ununterbrochenem Strahl fließen, aber nicht rinnen. Zu dünn zerläuft er zum Fladen, zu dick fällt er als Klumpen.
  • Gewendet wird mit Stäbchen oder Spießen durchs Loch. Der Wender bricht den Ring entzwei.
  • Sel Roti macht man zu Tihar und Dashain, und an diesen Tagen wird eimerweise frittiert. Er hält eine Woche, ohne altbacken zu werden.

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