Schakschuka

Eier, pochiert in einer dicken Sauce aus Tomaten und Paprika mit Kreuzkümmel und Rauchpaprika.

10 Min Vorbereitung · 30 Min Garzeit · 4 Portionen

Schakschuka
Foto: Calliopejen1 · CC BY-SA 3.0
Portionen
4
Einheiten

Zutaten

  • Dosentomaten800 g
  • rote Paprika2
  • Zwiebel1
  • Knoblauch4 Zehe
  • Eier6
  • gemahlener Kreuzkümmel2 TL
  • Rauchpaprika1 TL
  • Harissa1 TL
  • Olivenöl3 EL
  • Feta und Koriandernach Geschmack
  • Salznach Geschmack

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
340 kcal
Eiweiß
18 g
Fett
22 g
Kohlenhydrate
18 g

Schakschuka ist ein Pfannengericht im Wortsinn: Es wird in der Pfanne gekocht, in der Pfanne serviert und mit Brot direkt daraus gegessen. Der Weg vom levantinischen Frühstück zum europäischen Brunch-Klassiker hat am Rezept nichts geändert.

Die Sauce ist die eigentliche Arbeit: Zwiebel und Paprika brauchen ihre zehn Minuten, die Tomaten ihre fünfzehn. Eine dünne Sauce hält die Mulden nicht, und die Eier schwimmen davon.

Der Deckel am Ende ist Pflicht. Er gart das Eiweiß von oben, während das Eigelb flüssig bleibt — offen bleibt das eine roh, das andere wird hart.

Zubereitung

  1. 1

    Zwiebel und Paprika im Öl zehn Minuten braten, bis die Paprika weich und süß ist.

  2. 2

    Knoblauch, Kreuzkümmel, Paprikapulver und Harissa dazugeben und eine Minute erwärmen — bis es duftet, nicht bis es brennt.

  3. 3

    Die Tomaten zugießen, zerdrücken und fünfzehn Minuten köcheln. Die Sauce ist fertig, wenn der Löffel am Boden eine Spur zieht.

  4. 4

    Mit dem Löffel Mulden formen und in jede ein Ei schlagen. Deckel drauf und fünf bis sieben Minuten: Das Eiweiß stockt, die Eigelbe bleiben flüssig.

  5. 5

    Feta und Koriander darüberstreuen und in der Pfanne servieren, mit Brot.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Ohne Deckel bleibt das Eigelb oben roh, während es unten übergart. Er ist keine Option, sondern Teil des Rezepts.
  • Jedes Ei erst in eine Tasse schlagen und aus ihr in die Mulde gleiten lassen: So reißt das Eigelb deutlich seltener.
  • Die Sauce hält eine Woche im Kühlschrank. Die Eier kommen erst hinein, wenn gegessen wird.

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