Geschmorte Paprika mit Tomaten und Harissa, in die zum Schluss Eier aufgeschlagen werden.
25 Min Vorbereitung · 40 Min Garzeit · 4 Portionen
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Portionen
Einheiten
Zutaten
Gemüsepaprika5
Tomaten600 g
Zwiebeln2
Knoblauch5 Zehe
Harissa2 EL
Tomatenmark2 EL
Gemahlener Kümmel1 TL
Gemahlener Koriander1 TL
Eier6
Olivenöl80 ml
Kapern2 EL
Brot — zum Servieren400 g
Salz und Pfeffernach Geschmack
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
380 kcal
Eiweiß
16 g
Fett
24 g
Kohlenhydrate
26 g
Die Paprika wird über offener Flamme abgeflämmt und gehäutet. Diese Rauchnote unterscheidet die tunesische Chakchouka von der israelischen Schakschuka mit roher Paprika.
Die Sauce wird lange eingekocht, bis zu einer dicken Paste, und erst dann kommen die Eier hinein. Eine dünne Sauce hält sie nicht, und das Eiweiß läuft über die ganze Pfanne.
Die Harissa wird in die Sauce gerührt und nicht getrennt gereicht. Die tunesische Fassung ist per Definition scharf, und eine milde Chakchouka gilt hier als unfertig.
Zubereitung
1
Flämmen Sie die Paprika über offener Flamme ab, bis die Haut schwarz wird, decken Sie sie zehn Minuten mit einer Schüssel ab und ziehen Sie sie ab.
2
Schneiden Sie die gehäutete Paprika in Streifen, die Tomaten in Würfel und die Zwiebel in Spalten.
3
Braten Sie Zwiebel und Knoblauch acht Minuten in Olivenöl weich.
4
Rühren Sie Harissa, Tomatenmark, Kümmel und Koriander ein und lassen Sie alles zwei Minuten mitgaren.
5
Geben Sie Paprika und Tomaten dazu, salzen Sie und schmoren Sie alles zwanzig Minuten zu einer dicken Paste ein.
6
Drücken Sie mit dem Löffel Mulden in die Sauce und schlagen Sie in jede ein Ei.
7
Decken Sie die Pfanne zu und garen Sie sechs Minuten, bis das Eiweiß stockt und das Eigelb flüssig bleibt.
Was das Ergebnis entscheidet
Die Sauce muss sehr dick sein. Ist sie dünn, sinken die Eier ein und kochen hart, statt obenauf zu stocken.
Der Deckel bleibt die vollen sechs Minuten geschlossen. In der offenen Pfanne fehlt der Dampf, der das Eiweiß oben fest werden lässt.
Die Kapern kommen erst zum Schluss zu den Eiern. Mitgekocht verlieren sie ihre Säure, und genau die braucht es gegen die üppige Sauce.