Schopska-Salat

Tomate, Gurke und Paprika unter einer Haube aus geriebenem Weißkäse. Das Gemüse grob geschnitten, der Käse fein gerieben.

20 Min Vorbereitung · 10 Min Garzeit · 4 Portionen

Schopska-Salat
Foto: Popo le Chien · CC0
Portionen
4
Einheiten

Zutaten

  • Tomatenin großen Würfeln4
  • Gurken2
  • Rote Paprika2
  • Zwiebelin dünnen Ringen½
  • Bulgarischer Weißkäsefein gerieben200 g
  • Petersilie20 g
  • Sonnenblumenöl4 EL
  • Rotweinessig2 EL
  • Olivennach Geschmack
  • Salznach Geschmack

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
290 kcal
Eiweiß
12 g
Fett
22 g
Kohlenhydrate
12 g

Der Schopska-Salat ist jünger, als er tut: Er wurde in den Fünfzigern für den bulgarischen Tourismus komponiert — in den Farben der Flagge, weiß über grün über rot. Er wurde trotzdem echt: Heute steht er auf jedem Tisch zwischen Sofia und Skopje.

Sein Erkennungszeichen ist die Ordnung: Der Käse wird nicht untergemischt, sondern liegt als geschlossene Schneehaube über dem Gemüse. Gebrochen wird sie erst am Tisch, mit der Gabel.

Die geröstete und gehäutete Paprika ist der Schritt, den Eilige auslassen — und genau er unterscheidet den Salat von einem beliebigen Gemüseteller: geröstete Paprika schmeckt süß und rauchig statt wässrig.

Zubereitung

  1. 1

    Die Paprika über der Flamme rösten, bis die Haut schwarz wird, zehn Minuten in einer abgedeckten Schüssel schwitzen lassen und häuten.

  2. 2

    Tomaten und Gurken in Zwei-Zentimeter-Würfel schneiden, die Paprika in Streifen.

  3. 3

    Das Gemüse mit Zwiebel und Petersilie mischen und mit Öl, Essig und Salz anmachen.

  4. 4

    Auf einer Platte anhäufen und mit dem geriebenen Käse bedecken, ohne zu rühren. Mit Oliven vollenden.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Bulgarischer Sirene ist das Original; ein reifer, krümeliger Feta ist der ehrliche Ersatz — Hauptsache, er lässt sich fein reiben.
  • Sonnenblumenöl statt Olivenöl ist keine Sparsamkeit, sondern der authentische Ton der Region.
  • Das Gemüse soll abgetropft sein: wässrige Tomaten verwandeln die Käsehaube in Brei.

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