Hefebrötchen mit Pflaumenmus oder Quark, dicht an dicht gebacken und an den Seiten verwachsen.
100 Min Vorbereitung · 35 Min Garzeit · 12 Portionen
Foto: Ceridan · CC BY-SA 4.0
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Portionen
Einheiten
Zutaten
Mehl600 g
Warme Milch300 ml
Trockenhefe10 g
Zucker80 g
Butter150 g
Eigelbe3
Pflaumenmus300 g
Quark250 g
Zitronenzesten1
Puderzucker40 g
Salz1 TL
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
380 kcal
Eiweiß
9 g
Fett
14 g
Kohlenhydrate
56 g
Die Buchteln werden berührend gesetzt, nicht auf Abstand. Ihre Seiten verwachsen, und die Mitte bleibt weich und weiß — genau daran erkennt man sie.
Jedes Stück wird vor dem Einsetzen in zerlassene Butter getaucht. Sie trennt die Buchteln gerade so weit, dass sie sich nach dem Backen abreißen lassen, statt ein Messer zu brauchen.
Der Teig entsteht über einen Vorteig mit zwei Gehzeiten. Schneller Hefeteig gibt ein dichtes Brötchen — Buchteln sollen bis in die Mitte luftig sein.
Zubereitung
1
Die Hefe mit einem Löffel Zucker in der warmen Milch auflösen und fünfzehn Minuten schäumen lassen.
2
Aus Mehl, Vorteig, Eigelben, restlichem Zucker, Zesten, Salz und der halben Butter einen Teig kneten.
3
Eine Stunde warm gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.
4
In zwölf Kugeln teilen und jede auf der Handfläche zur Scheibe drücken.
5
Einen Löffel Mus oder Quark einlegen, die Naht verschließen und mit der Naht nach unten drehen.
6
Jede Buchtel in zerlassene Butter tauchen und dicht an dicht in die Form setzen.
7
Vierzig Minuten gehen lassen, bei 180 Grad fünfunddreißig Minuten backen und mit Puderzucker bestäuben.
Was das Ergebnis entscheidet
Die Naht sorgfältig verschließen und nach unten legen. Eine offene lässt das Mus heraus, und es brennt zwischen den Buchteln an.
Die Form muss passen: Die Buchteln sollen dicht stehen und einander stützen. In einer zu großen laufen sie breit, statt aufzugehen.
Buchteln isst man warm und reißt sie mit den Händen ab. In der Slowakei schneidet man sie nicht — das gehört zur Anrichtung, nicht zur Nachlässigkeit.