Große Stücke Schwein oder Lamm am Spieß, zwei Stunden langsam über der Glut drehend.
20 Min Vorbereitung · 130 Min Garzeit · 6 Portionen
Foto: Jorge-11 · CC BY 2.0
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Portionen
Einheiten
Zutaten
Schweineschulter — in 200-g-Stücken2.5 kg
Zitronen3
Getrockneter Oregano2 EL
Zyprische Pita6
Rote Zwiebeln2
Tomaten3
Petersilie40 g
Salz und Pfeffernach Geschmack
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
720 kcal
Eiweiß
52 g
Fett
42 g
Kohlenhydrate
28 g
Von Souvlaki unterscheidet sich Souvla in Größe und Zeit: Zweihundert-Gramm-Stücke und zwei Stunden über niedriger Glut statt zehn Minuten über starker.
Der Spieß dreht sich ständig und langsam. Das Fleisch gart im eigenen Fett, das im Kreis herabläuft und auf die Oberfläche zurückkehrt — das liefert weder Rost noch Backofen.
Marinade gibt es fast keine: Salz, Pfeffer, manchmal getrockneter Oregano. Die zyprische Logik ist die griechische — über langsamem Feuer wird Fleisch von selbst gut.
Zubereitung
1
Das Fleisch in große Stücke von etwa zweihundert Gramm schneiden, mit dem Fett — es wird gebraucht.
2
Rundum großzügig salzen und pfeffern und eine halbe Stunde bei Raumtemperatur liegen lassen.
3
Die Kohlen entzünden und an die Ränder schieben, die Mitte bleibt frei. Direkte Hitze unter dem Fleisch ist unerwünscht.
4
Die Stücke auf den Spieß ziehen, mit je einem Zentimeter Abstand.
5
Den Spieß zwei Stunden langsam und ununterbrochen drehen. Das Fleisch soll allmählich dunkeln, nicht sofort verkrusten.
6
Zehn Minuten vor Schluss mit Oregano bestreuen und mit Zitrone beträufeln.
7
Abnehmen, grob schneiden und in der Pita mit Zwiebeln, Tomaten und Petersilie servieren.
Was das Ergebnis entscheidet
Direkte Hitze unter dem Fleisch ist der Hauptfehler. Außen schwärzen die Stücke, innen bleiben sie roh.
Die Stücke dürfen sich nicht berühren. Die Hitze muss zwischen ihnen durchziehen, sonst garen die Seiten nie.
Der Oregano kommt am Ende. Am Anfang gestreut verbrennt er in den ersten zwanzig Minuten und hinterlässt nur Bitterkeit.