Fisch in Kokoscurry, mit Goraka gesäuert und auf geröstetem Currypulver aufgebaut.
30 Min Vorbereitung · 35 Min Garzeit · 5 Portionen
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Portionen
Einheiten
Zutaten
Thunfisch oder Makrele — in Steaks900 g
Goraka oder Tamarinde3
Kokosmilch500 ml
Geröstetes Currypulver3 EL
Chilipulver2 TL
Kurkuma1 TL
Zwiebeln2
Knoblauch6 Zehe
Ingwer30 g
Curryblätter15
Pandanblatt1
Zimtstange1
Bockshornkleesamen1 TL
Roter Reis — zum Servieren400 g
Salznach Geschmack
Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.
Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.
Nährwerte pro Portion
Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.
Kalorien
620 kcal
Eiweiß
48 g
Fett
26 g
Kohlenhydrate
48 g
Srilankisches Currypulver wird dunkel geröstet, fast schwarz. Genau das unterscheidet es vom indischen: die Röstung gibt eine Tiefe, die rohe Gewürze nicht liefern.
Goraka — getrocknete Garcinia cambogia — bringt die Säure und die dunkle Farbe. Tamarinde springt teilweise ein, aber die Farbe wird heller und der Geschmack milder.
Die Kokosmilch kommt zweimal hinein: dünn zu Beginn zum Schmoren, dick am Ende. Die dicke darf nicht kochen, sonst gerinnt sie.
Zubereitung
1
Weichen Sie die Goraka zwanzig Minuten in einer Tasse warmem Wasser ein und heben Sie das Wasser auf.
2
Reiben Sie den Fisch mit Salz, Kurkuma und der Hälfte des Currypulvers ein und lassen Sie ihn fünfzehn Minuten stehen.
3
Braten Sie Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Curryblätter, Pandan, Zimt und Bockshornklee an, bis alles duftet.
4
Geben Sie das restliche Currypulver und den Chili dazu und lassen Sie beides eine Minute mitgaren, ohne dass es anbrennt.
5
Gießen Sie die verdünnte Kokosmilch mit dem Goraka-Wasser an und bringen Sie alles zum Kochen.
6
Legen Sie die Fischsteaks in einer Lage ein, geben Sie die Goraka dazu und garen Sie zwölf Minuten, dabei den Topf gelegentlich schwenken.
7
Gießen Sie die dicke Kokosmilch an und erwärmen Sie alles fünf Minuten, ohne es kochen zu lassen. Dazu roter Reis.
Was das Ergebnis entscheidet
Gerührt wird nicht — der Topf wird geschwenkt. Ein Löffel zerbricht die Fischstücke, und das Curry wird trüb.
Das Currypulver darf nicht anbrennen. Es geht in Sekunden von duftend zu bitter, und die Bitterkeit zieht durch das ganze Gericht.
Am nächsten Tag schmeckt das Curry besser. Aufgewärmt wird es bei kleinster Hitze, denn die Kokosmilch gerinnt beim Kochen.