Suya

Rindfleischspieße in einer Würzkruste aus gemahlenen Erdnüssen — zweimal aufgetragen, vor und nach dem Grillen.

40 Min Vorbereitung · 15 Min Garzeit · 4 Portionen

Suya
Foto: WhisperToMe · CC0

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Portionen
4
Einheiten

Zutaten

  • Rinderfiletin dünnen Streifen600 g
  • Geröstete Erdnüsse150 g
  • Ingwer, gemahlen2 TL
  • Knoblauchpulver2 TL
  • Cayennepfeffer2 TL
  • Paprikapulver2 TL
  • Brühwürfel1
  • Neutrales Öl4 EL
  • Zwiebel, Tomate, Kohl zum Servierennach Geschmack
  • Salznach Geschmack

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
520 kcal
Eiweiß
42 g
Fett
34 g
Kohlenhydrate
12 g

Yaji ist die Würzmischung aus entfetteten gemahlenen Erdnüssen, Ingwer, Knoblauch und Chili. Die Erdnüsse werden zwingend entfettet, zwischen Tüchern gepresst: Ölige werden zur Paste und geben keine trockene Kruste.

Das Fleisch wird sehr dünn geschnitten und quer zur Faser. Dicke Stücke nehmen die Würze nicht auf und werden auf schnellem, starkem Feuer zäh.

Die zweite Portion Würzmischung kommt aufs heiße Fleisch nach dem Grillen. Sie verbrennt nicht und trägt den scharfen Nussgeschmack, den die erste Schicht teilweise ans Feuer verloren hat.

Zubereitung

  1. 1

    Die Erdnüsse zu feiner Krume mahlen, in ein Tuch wickeln und kräftig pressen — das Öl bleibt am Stoff, das Pulver wird trocken.

  2. 2

    Das Erdnusspulver mit Ingwer, Knoblauch, Cayenne, Paprika, zerbröseltem Brühwürfel und Salz mischen — das ist das Yaji.

  3. 3

    Die Fleischstreifen ölen und in der Hälfte der Mischung wälzen. Eine halbe Stunde ziehen lassen.

  4. 4

    Das Fleisch in Wellen auf Spieße ziehen, damit die Hitze zwischen die Falten kommt, und über starkem Feuer je zwei bis drei Minuten pro Seite grillen.

  5. 5

    Das heiße Fleisch mit der zweiten Hälfte der Mischung bestäuben und mit Zwiebelringen, Tomate und Kohl servieren.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Das Pressen der Erdnüsse ist Pflicht. Ohne klumpt die Mischung und verbrennt im Feuer, statt eine Kruste zu bilden.
  • Nicht länger als eine Stunde marinieren: Das Salz im Brühwürfel zieht den Saft, und das Fleisch trocknet.
  • Die Mischung hält einen Monat im geschlossenen Glas und passt zu Hühnchen, Lamm und sogar Ofenkartoffeln.

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