Wareniki mit Kirschen

Teigtaschen mit ganzen Kirschen und Zucker. Der Saft bleibt drin, wenn die Frucht vorher in Stärke gewälzt wird.

50 Min Vorbereitung · 15 Min Garzeit · 4 Portionen

Wareniki mit Kirschen
Foto: Maksym Kozlenko · CC BY-SA 4.0

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Portionen
4
Einheiten

Zutaten

  • Mehl450 g
  • Kefir250 ml
  • Ei1
  • Natron½ TL
  • Entsteinte Kirschen600 g
  • Zucker120 g
  • Speisestärke3 EL
  • Butter50 g
  • Schmandnach Geschmack
  • Salz1 Prise

Salz und Gewürze wachsen langsamer mit als der Rest: die doppelte Menge braucht nicht den doppelten Pfeffer.

Gewicht wird in Unzen umgerechnet, Volumen in Tassen. Gramm Mehl werden nicht in Tassen umgerechnet, weil das davon abhängt, wie fest es sitzt.

Nährwerte pro Portion

Beim Grundrezept, aus den Zutaten berechnet — kein Labormesswert.

Kalorien
520 kcal
Eiweiß
12 g
Fett
12 g
Kohlenhydrate
92 g

Das ewige Problem der Kirschwareniki ist der Saft, der beim Kochen den Teig sprengt. Die Lösung ist einfach: Die Früchte fünf Minuten vor dem Formen in Stärke mit Zucker wälzen. Die Stärke bindet den Saft direkt im Inneren zu Gelee.

Der Zucker kommt im letzten Moment in die Füllung. Zu früh zugegeben, zieht er den Saft aus den Früchten, bevor sie überhaupt in den Teig gelangen.

Kefirteig ist weicher als der klassische auf Wasser und hält süße Füllungen besser — er ist elastischer und reißt am Verschluss seltener.

Zubereitung

  1. 1

    Den Kefir mit dem Natron mischen und fünf Minuten stehen lassen — es blubbert. Ei, Salz und Mehl zugeben und acht Minuten kneten.

  2. 2

    Den Teig abdecken und eine halbe Stunde ruhen lassen. Währenddessen die Kirschen im Sieb abtropfen lassen.

  3. 3

    Die Stärke mit dem Zucker mischen und die Kirschen unmittelbar vor dem Formen darin wälzen.

  4. 4

    Den Teig zwei Millimeter dünn ausrollen, Kreise ausstechen, je drei, vier Kirschen auflegen und den Rand trocken verschließen, die Luft herausdrückend.

  5. 5

    Portionsweise in einem breiten Topf Salzwasser kochen. Zwei Minuten nach dem Aufsteigen mit dem Schaumlöffel herausheben und sofort mit Butter bestreichen.

Was das Ergebnis entscheidet

  • Gefrorene Kirschen werden nicht aufgetaut: noch gefroren in Stärke wälzen und sofort formen. So geht am wenigsten Saft verloren.
  • Eingeschlossene Luft dehnt sich aus und sprengt die Naht. Beim Verschließen die Füllung andrücken und die Luft zum Rand treiben.
  • Den Sirup aus dem Topf nicht weggießen: Die Wareniki werden damit übergossen serviert, dazu Schmand.

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