robots.txt-Generator

Erzeugt eine robots.txt aus Ihren Regeln — und sagt, was die Datei nicht kann.

Vonaktualisiert

Ein Stern gilt für alle Crawler. Für einzelne: Googlebot, Bingbot, GPTBot.

Erlaubt einzelne Unterpfade innerhalb eines gesperrten Bereichs — Allow gewinnt gegen Disallow, wenn es genauer passt.

Vollständig mit https://. Ein relativer Pfad funktioniert an dieser Stelle nicht.

Null lässt die Zeile weg. Google wertet sie ohnehin nicht aus.

3 Regeln in 6 Zeilen. Die Datei gehört unverändert in das Wurzelverzeichnis der Domain.

robots.txt
User-agent: * Disallow: /admin Disallow: /warenkorb Disallow: /suche Sitemap: https://example.de/sitemap.xml
Anzahl der Regeln
3
Hinweise
Disallow verbietet das Abrufen, nicht das Anzeigen. Eine gesperrte Seite kann trotzdem in der Trefferliste erscheinen — ohne Beschreibung. Aus dem Index nimmt sie nur noindex, und das setzt voraus, dass der Crawler die Seite lesen darf.

Die robots.txt liegt im Wurzelverzeichnis und sagt Crawlern, welche Pfade sie abrufen dürfen. Sie ist eine Bitte, kein Zaun: Google, Bing und Yandex halten sich daran, ein beliebiges Skript muss es nicht.

Der Generator baut die Datei aus Ihren Angaben und weist auf die Stellen hin, an denen es regelmäßig schiefgeht — allen voran auf die eine, an der sich fast jeder einmal verrechnet: Disallow verbietet das Abrufen, nicht das Anzeigen.

Disallow ist kein noindex

Eine per Disallow gesperrte Seite darf der Crawler nicht herunterladen. In der Trefferliste kann sie trotzdem auftauchen, wenn andere Seiten auf sie verlinken — dann steht dort die URL, oft mit dem Hinweis, dass keine Beschreibung verfügbar ist. Der Ausschluss aus dem Index gelingt so gerade nicht.

Aus dem Index nimmt eine Seite nur noindex, entweder als Meta-Tag im Kopf der Seite oder als X-Robots-Tag im HTTP-Header. Und damit der Crawler dieses noindex überhaupt sieht, muss er die Seite abrufen dürfen. Beides gleichzeitig — Disallow und noindex — hebt sich also auf. Wer eine Seite sicher aus der Suche halten will, lässt sie crawlen und setzt noindex; wer sie vor Fremden schützen will, braucht ein Passwort, keine Textdatei.

Was in der Datei stehen darf

Pro Block ein User-agent, darunter beliebig viele Disallow- und Allow-Zeilen. Trifft mehr als eine Regel zu, gewinnt bei Google die längere, also die genauere — deshalb kann ein Allow für /admin/oeffentlich ein Disallow für /admin sinnvoll durchbrechen. Ein Stern innerhalb des Pfades steht für beliebige Zeichen, ein Dollarzeichen am Ende für das Ende der URL.

Die Sitemap-Zeile gehört nicht zu einem User-agent-Block und braucht eine vollständige Adresse mit Protokoll. Crawl-delay ist eine Erfindung außerhalb der ursprünglichen Spezifikation, und von den großen Suchmaschinen wertet sie heute nur noch Bing aus. Yandex hat sie im Februar 2018 abgeschafft; dort stellt man die Abrufrate in Yandex.Webmaster ein. Google hat sie nie ausgewertet und 2019 ausdrücklich festgehalten, dass es dabei bleibt — die Einstellung zur Crawling-Frequenz in der Search Console wurde Anfang 2024 abgeschaltet, seither regelt der Googlebot das Tempo selbst.

Die Datei ist öffentlich

Jeder kann example.de/robots.txt aufrufen, und viele tun das gezielt. Ein Eintrag wie „Disallow: /admin-geheim“ ist damit kein Schutz, sondern ein Wegweiser: Er nennt genau den Pfad, den man verbergen wollte.

Verzeichnisse, die niemand sehen soll, gehören hinter eine Anmeldung. In der robots.txt stehen sinnvollerweise Bereiche, deren Existenz ohnehin bekannt ist und die nur unnötig Crawl-Budget kosten — Suchergebnisseiten, Warenkörbe, Filterkombinationen, Druckansichten.

Häufige Fragen

Verschwindet eine Seite aus Google, wenn ich sie per Disallow sperre?
Nein, eher im Gegenteil. Der Crawler darf sie dann nicht mehr lesen und sieht auch kein noindex. Verlinkt jemand die Seite, kann sie ohne Beschreibung in der Trefferliste erscheinen. Zum Entfernen setzen Sie noindex und lassen die Seite crawlbar.
Brauche ich überhaupt eine robots.txt?
Zwingend nicht — fehlt sie, gilt alles als erlaubt. Sinnvoll ist sie, sobald es Bereiche gibt, deren Abruf nur Rechenzeit kostet, und um die Sitemap bekannt zu machen. Ein 404 auf robots.txt ist kein Fehler, ein 500 dagegen kann dazu führen, dass Google vorsichtshalber gar nicht crawlt.
Wie sperre ich nur einen bestimmten Crawler?
Mit einem eigenen Block für dessen User-agent. Tragen Sie statt des Sterns etwa GPTBot ein und darunter die Regeln. Ein Crawler befolgt immer nur den Block, der ihn am genauesten anspricht — nicht zusätzlich den Stern-Block.

Quellen

Stand der Werte: 2026. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte und ersetzen keine Steuerberatung.

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