Eine Weiterleitung sagt dem Browser und dem Crawler, dass eine Adresse jetzt woanders liegt. Geschrieben wird sie je nach Server völlig verschieden — dieselbe Absicht, vier Syntaxen. Dieser Generator gibt die Regel aus, die Sie einfügen können: bei Apache und Netlify eine Zeile, bei nginx und IIS ein kurzer Block.
Wichtiger als die Syntax ist der Code. Dauerhaft oder vorübergehend entscheidet darüber, ob die Bewertung der alten Adresse mitwandert oder ob die alte Adresse im Index bleibt — und das lässt sich später nur mit Mühe korrigieren, weil Browser einen 301 hartnäckig zwischenspeichern.
Ketten kosten, Schleifen brechen
Zeigt A auf B und B auf C, funktioniert das für den Besucher — jeder Sprung kostet aber eine Anfrage, und Google folgt einer Kette nur begrenzt weit. Bei einem Umzug lohnt es sich deshalb, alte Regeln direkt auf das endgültige Ziel umzuschreiben, statt neue davorzuhängen.
Eine Schleife entsteht meist nicht aus Unachtsamkeit, sondern aus zwei Regeln, die einander widersprechen: Eine entfernt den Schrägstrich am Ende, eine andere hängt ihn wieder an. Der Browser bricht nach etwa zwanzig Sprüngen ab und zeigt eine Fehlermeldung. Deshalb warnt dieser Generator, sobald sich Quelle und Ziel nur im Schrägstrich unterscheiden.
Wo die Regel hingehört
Bei nginx steht sie im Server-Block; „location =“ trifft genau eine Adresse und ist schneller als ein regulärer Ausdruck, weil nginx nicht suchen muss. Bei Apache kommt sie in die .htaccess im Wurzelverzeichnis oder direkt in die Konfiguration, was schneller ist, weil die .htaccess bei jeder Anfrage neu gelesen wird.
Netlify erwartet eine Datei namens _redirects mit einer Regel je Zeile, IIS eine Regel im rewrite-Abschnitt der web.config. IIS kennt vier Werte: Permanent, Found, SeeOther und Temporary, also 301, 302, 303 und 307. Ohne Entsprechung bleibt allein die 308; sie fällt in der ausgegebenen Regel auf Found zurück und sendet damit eine 302 — vorübergehend statt dauerhaft. Der Generator weist darauf hin.
Nach dem Umzug
Eine Weiterleitung sollte bestehen bleiben, solange irgendwo noch Links auf die alte Adresse zeigen — in der Praxis heißt das: dauerhaft. Ein Jahr ist ein verbreiteter Kompromiss, aber jeder externe Link, der danach ins Leere läuft, ist verschenkt.
Prüfen lässt sich das Ergebnis nur am Header, nicht im Browserfenster: Eine Seite, die richtig aussieht, kann per 302 statt 301 erreicht worden sein. Die Search Console meldet nach einigen Wochen, ob die neuen Adressen indexiert sind und ob Google noch Ketten sieht.