SQL-Formatierer

Bringt eine Abfrage in lesbare Zeilen — im Browser, ohne dass die Abfrage das Gerät verlässt.

Vonaktualisiert

1 Anweisung auf 9 Zeilen. Zeichenketten und Kommentare sind unverändert geblieben.

Formatiert
SELECT u.id, u.name, COUNT(*) AS bestellungen FROM users u LEFT JOIN orders o ON o.user_id = u.id WHERE u.aktiv = 1 AND u.registriert > '2026-01-01' GROUP BY u.id ORDER BY bestellungen DESC LIMIT 20;
Zeilen
9
Anweisungen
1

Eine Abfrage, die in einer Zeile steht, ist ab etwa zwanzig Wörtern nicht mehr zu überblicken. Dieser Formatierer setzt einen Umbruch vor jedes Hauptwort — SELECT, FROM, WHERE, JOIN, GROUP BY — und rückt Fortsetzungen wie AND und ON ein, damit die Struktur der Abfrage sichtbar wird.

Gerechnet wird im Browser. Die Abfrage wird nicht hochgeladen und nicht gespeichert; sie verlässt das Gerät nicht. Bei SQL ist das kein Nebensatz, denn in einer echten Abfrage stehen Tabellennamen, Spalten und mitunter Werte aus dem Betrieb.

Was unangetastet bleibt

Zeichenketten, Kommentare und Namen in Anführungszeichen werden nicht verändert — weder in der Schreibweise noch durch Umbrüche. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht: Ein Formatierer, der stur nach Wörtern sucht, macht aus 'select from where' im Text der Abfrage drei Zeilen und ändert damit die Daten, nicht das Aussehen. Solche Fehler fallen erst weit später auf.

Erkannt wird auch das verdoppelte Anführungszeichen: In 'it''s from here' ist die mittlere Kombination ein einzelnes Anführungszeichen im Text und nicht das Ende der Zeichenkette. Der Formatierer liest die Abfrage deshalb Zeichen für Zeichen statt mit Suchen und Ersetzen.

Was der Formatierer nicht tut

Er prüft die Abfrage nicht. Ein Tippfehler im Tabellennamen und eine vergessene schließende Klammer bleiben stehen — heraus kommt eine ordentlich formatierte, immer noch fehlerhafte Abfrage. Für die Prüfung ist die Datenbank zuständig.

Und er formatiert nur die oberste Ebene. Eine Unterabfrage in Klammern bleibt in einer Zeile stehen. Das ist eine Entscheidung, keine Lücke: Wer die Verschachtelung auseinanderzieht, muss den Dialekt verstehen, und Dialekte gibt es so viele wie Datenbanken. Ein Werkzeug, das in neun von zehn Fällen richtig rät, ist schlechter als eines, das immer dasselbe tut und sagt, wo seine Grenze liegt.

Großschreibung ist Gewohnheit, keine Vorschrift

SQL unterscheidet bei Schlüsselwörtern keine Groß- und Kleinschreibung: select und SELECT sind dasselbe. Die durchgängige Großschreibung stammt aus einer Zeit ohne Syntaxhervorhebung und hat sich gehalten, weil sie Schlüsselwörter von Namen trennt, auch wenn der Text kopiert wird — in einer E-Mail, einem Ticket, einem Protokoll.

Bei Bezeichnern liegt der Fall anders: Ob users und USERS dieselbe Tabelle sind, hängt von der Datenbank und ihrer Konfiguration ab. Deshalb schreibt dieser Formatierer ausschließlich bekannte Schlüsselwörter und Funktionen groß; alle übrigen Namen bleiben, wie sie geschrieben sind. Eine Grenze hat das: Heißt eine Spalte ausgerechnet date, key oder count, wird sie als Schlüsselwort erkannt und mitgroßgeschrieben. Am Ergebnis der Abfrage ändert das in aller Regel nichts, am Schriftbild schon.

Häufige Fragen

Wird meine Abfrage irgendwohin gesendet?
Nein. Die Formatierung läuft vollständig im Browser; die Abfrage wird weder hochgeladen noch gespeichert. Sie können die Seite laden, die Verbindung trennen und trotzdem weiterarbeiten.
Warum bleibt meine Unterabfrage in einer Zeile?
Weil nur die oberste Ebene umbrochen wird. Inhalte in Klammern bleiben zusammen. Das ist gewollt: Verschachtelung sauber aufzulösen setzt voraus, den jeweiligen SQL-Dialekt zu kennen, und davon gibt es viele.
Prüft der Formatierer, ob meine Abfrage funktioniert?
Nein, er formatiert nur. Fehler in Namen, Klammern oder Syntax bleiben erhalten und fallen erst in der Datenbank auf. Umgekehrt gilt: Was hineingeht, kommt inhaltlich unverändert wieder heraus — bis auf die Schreibweise von Namen, die zufällig wie ein Schlüsselwort heißen.

Quellen

Stand der Werte: 2026. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte und ersetzen keine Steuerberatung.

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