Ein Countdown zählt die vollen Tage bis zu einem Datum. Der heutige Tag zählt dabei nicht mit, das Zieldatum selbst auch nicht — es sind die Tage, die noch dazwischenliegen, oder umgangssprachlich: wie oft man noch schlafen muss.
Interessanter als die reine Tageszahl ist meist, wie viele Arbeitstage darin stecken. Bis Weihnachten sind es in einem typischen Jahr rund neunzig Tage, aber nur etwa fünfundsechzig Arbeitstage.
Warum die Monatsangabe ungenau wirkt
„Noch vier Monate“ ist eine ungenaue Aussage, weil Monate zwischen 28 und 31 Tagen lang sind. Der Rechner nennt deshalb beides: die exakte Tageszahl und die Zerlegung in Monate und Resttage.
Für Fristen zählt ohnehin die Kalenderrechnung: Vier Monate ab dem 30. Oktober enden am 28. Februar, weil der 30. Februar nicht existiert. Die Tageszahl variiert dabei zwischen 120 und 123.
Arbeitstage im Countdown
Der Rechner zieht Wochenenden und die gesetzlichen Feiertage des gewählten Bundeslands ab. Wer eine Abgabefrist plant, sieht damit sofort, wie viel Arbeitszeit tatsächlich bleibt.
Zwischen Weihnachten und Neujahr liegen in Deutschland oft nur zwei bis drei Arbeitstage. Wer diese Woche einplant, verplant meist Zeit, die es faktisch nicht gibt.