Trainingsgewichte nach Prozent

Die Prozentsätze eines Maximalgewichts, auf Hantelscheiben gerundet, samt Trainingsmax und Wiederholungsschätzung.

Aus 100 kg ergibt sich ein Trainingsmax von 90 kg.

Trainingsmax
90 kg (90 % von 100 kg)
90 / 85 / 80 % vom Trainingsmax
90 % = 80 kg · 85 % = 75 kg · 80 % = 70 kg
75 / 70 / 65 % vom Trainingsmax
75 % = 67,5 kg · 70 % = 62,5 kg · 65 % = 57,5 kg
60 / 55 / 50 % vom Trainingsmax
60 % = 52,5 kg · 55 % = 47,5 kg · 50 % = 45 kg
Erwartete Wiederholungen
90 % ≈ 3 · 80 % ≈ 8 · 70 % ≈ 13 Wiederholungen

Trainingspläne sprechen in Prozent, die Hantel spricht in Scheiben. Zwischen beidem liegt eine Rundung, die kein Plan nennt: 82,5 Prozent von 137,5 Kilogramm sind 113,4 — an der Stange stellbar sind 112,5.

Dieser Rechner nimmt die kleinste verfügbare Änderung als Raster und rundet jeden Prozentsatz darauf ab. Das ist die Zahl, die man tatsächlich auflegt.

Warum viele Pläne mit einem Trainingsmax rechnen

Das echte Maximalgewicht ist ein Tageswert: Schlaf, Ernährung und Vorbelastung verschieben es um mehrere Prozent. Wer die Prozentsätze darauf bezieht, trifft an schlechten Tagen zu schwer und verfehlt den Trainingszweck.

Deshalb rechnen verbreitete Programme mit neunzig Prozent des Maximums als Bezugsgröße — dem Trainingsmax. Die Sätze fühlen sich planbarer an, die Technik bleibt sauberer, und Steigerungen lassen sich über Wochen fahren statt über Tagesform.

Prozent und Wiederholungen

Die übliche Umrechnung geht auf Epley zurück: Ein Gewicht, das für n Wiederholungen reicht, entspricht etwa dem Maximum geteilt durch eins plus n durch dreißig. Rückwärts gelesen ergibt das die Wiederholungsschätzung zu jedem Prozentsatz.

Sie stimmt gut zwischen drei und zehn Wiederholungen und wird an den Rändern unzuverlässig. Bei zwanzig Wiederholungen entscheidet die Ausdauer mehr als die Maximalkraft, und bei einer einzigen entscheidet die Tagesform.

Häufige Fragen

Muss ich mein 1RM wirklich testen?
Nicht unbedingt. Ein sauberer Satz mit fünf bis acht Wiederholungen bis kurz vor dem Versagen lässt sich zuverlässig hochrechnen und ist deutlich weniger belastend. Echte Maximalversuche gehören in die Wettkampfvorbereitung, nicht in den Alltag.
Wie oft sollte ich das Trainingsmax anheben?
Verbreitete Programme steigern es nach jedem Zyklus um 2,5 Kilogramm bei Oberkörper- und 5 Kilogramm bei Unterkörperübungen. Wichtiger als das Tempo ist, dass die Wiederholungen der letzten Sätze noch mit sauberer Technik gelingen — sonst wurde zu früh gesteigert.
Warum runde ich nach unten und nicht zur nächsten Scheibe?
Weil ein zu schwerer Satz den Zweck des Prozentsatzes zerstört, ein etwas zu leichter aber nicht. Über einen ganzen Zyklus summieren sich Aufrundungen zu einer spürbaren Mehrbelastung, die im Plan nicht vorgesehen war.

Quellen

Stand der Werte: 2026. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte und ersetzen keine Steuerberatung.

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