Suchen und Ersetzen scheitert im Deutschen regelmäßig an zwei Dingen: an der Groß- und Kleinschreibung und daran, dass ein Wort in einem längeren steckt. Wer „Kunde“ durch „Auftraggeber“ ersetzt, macht aus „Kundennummer“ sonst eine „Auftraggebernnummer“.
Deshalb sind beide Schalter voreingestellt: Groß- und Kleinschreibung wird ignoriert, und ersetzt wird nur, wo das Wort für sich steht. Der Rechner arbeitet im Browser — der Text verlässt das Gerät nicht.
Was „ganze Wörter“ bedeutet
Eine Wortgrenze liegt dort, wo ein Buchstabe an ein Zeichen stößt, das keiner ist — an ein Leerzeichen, einen Punkt, einen Zeilenanfang. „Kunde“ mit Wortgrenzen trifft also „Kunde.“ und „Kunde,“, aber nicht „Kundennummer“ und nicht „Neukunde“.
Zusammensetzungen sind damit sicher, gebeugte Formen aber nicht: „Kunden“ im Dativ Plural wird nicht getroffen, weil es ein anderes Wort ist. Für solche Fälle hilft der reguläre Ausdruck, etwa Kunden? für beide Formen.
Wann sich ein regulärer Ausdruck lohnt
Für alles, was ein Muster hat statt eines festen Wortlauts: Datumsangaben, Nummern, mehrfache Leerzeichen. Der Ausdruck \s{2,} findet zwei und mehr Leerzeichen, \d{4} eine vierstellige Zahl, und in der Ersetzung verweist $1 auf die erste geklammerte Gruppe.
Ohne diese Option werden alle Sonderzeichen wörtlich gesucht — ein Punkt ist dann ein Punkt und kein Platzhalter. Das ist der übliche Fall und deshalb voreingestellt.