Die deutsche Sortierreihenfolge behandelt Umlaute wie ihre Grundbuchstaben: Äpfel steht bei A, Österreich bei O. Eine naive Sortierung nach Zeichencodes würde beide hinter Z einordnen — genau das passiert in vielen Programmen.
Dieser Sortierer verwendet die deutsche Sortierung. Für Namenslisten und Register ist das die erwartete Reihenfolge; wer eine maschinelle Sortierung nachbilden will, bekommt hier ein anderes Ergebnis.
Warum Zahlen anders sortiert werden müssen
Alphabetisch steht 10 vor 9, weil die Eins vor der Neun kommt. Bei einer Liste von Nummern ist das fast nie gewollt, weshalb es die numerische Sortierung gibt — sie liest den Zahlenwert am Zeilenanfang.
Enthält eine Zeile keine Zahl, wird sie ans Ende gestellt. So bleibt sichtbar, dass sie nicht ins Schema passt, statt zwischen den Zahlen unterzugehen.
Doppelte finden statt nur entfernen
Das Entfernen behält jeweils das erste Vorkommen. Wichtiger ist oft die Frage, was überhaupt doppelt war — der Rechner nennt deshalb die häufigste Doppelung mit ihrer Anzahl.
Wird Groß- und Kleinschreibung ignoriert, gelten „Berlin“ und „berlin“ als dieselbe Zeile. Bei E-Mail-Adressen ist das richtig, bei Passwörtern und Kennungen falsch — deshalb ist es abschaltbar.