Brennholz wird in drei verschiedenen Maßen gehandelt, und sie unterscheiden sich erheblich. Ein Festmeter ist ein Kubikmeter massives Holz ohne Luft, ein Raummeter ein Kubikmeter gestapeltes Scheitholz mit Zwischenräumen, ein Schüttraummeter ein Kubikmeter lose eingefülltes Holz.
Aus einem Festmeter werden etwa 1,4 Raummeter oder 2,0 Schüttraummeter. Wer Angebote vergleicht, muss deshalb zuerst prüfen, welches Maß gemeint ist — sonst liegt der Preisvergleich um bis zu hundert Prozent daneben.
Warum die Restfeuchte über den Heizwert entscheidet
Frisch geschlagenes Holz enthält bis zu sechzig Prozent Wasser. Dieses Wasser muss beim Verbrennen erst verdampfen, und die dafür nötige Energie fehlt der Heizung — der nutzbare Heizwert halbiert sich nahezu.
Nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz darf nur Holz mit weniger als 25 Prozent Feuchte verfeuert werden. Buche und Eiche brauchen dafür zwei bis drei Jahre gespaltene Lagerung, Fichte etwa ein Jahr.
Hart oder weich, und was das bedeutet
Ein Raummeter Buche liefert rund 2 100 Kilowattstunden, einer Fichte nur etwa 1 500 — der Unterschied liegt in der Dichte, nicht im Heizwert je Kilogramm. Auf das Gewicht bezogen sind alle Hölzer nahezu gleich.
Nadelholz brennt schneller und mit höherer Flamme, weshalb es sich zum Anzünden eignet. Für lange Brenndauer und ein gleichmäßiges Glutbett ist Buche die verbreitetste Wahl.