Warmwasser kostet zweimal: einmal das Wasser selbst und einmal die Energie, um es zu erwärmen. Bei den heutigen Preisen ist der zweite Posten meist der größere — deshalb rechnet dieser Rechner beide getrennt aus.
Ein durchschnittlicher Duschkopf gibt zwölf Liter in der Minute ab. Sieben Minuten Duschen sind damit 84 Liter, von denen rund zwei Drittel von etwa zehn auf vierzig Grad erwärmt werden müssen.
Wo das Wasser im Haushalt hingeht
Der durchschnittliche Verbrauch in Deutschland liegt bei rund 125 Litern je Person und Tag. Der größte Anteil entfällt auf Baden und Duschen mit etwa 36 Prozent, gefolgt von der Toilettenspülung mit 27 Prozent.
Zum Trinken und Kochen werden dagegen nur etwa vier Prozent verwendet. Wer sparen will, setzt daher am Duschkopf an und nicht am Wasserhahn in der Küche.
Was ein Sparduschkopf bringt
Ein Sparduschkopf mit sechs bis acht Litern je Minute halbiert nahezu den Verbrauch, ohne dass der Strahl schwächer wirkt — Luft wird beigemischt. Die Anschaffung amortisiert sich in einem Vierpersonenhaushalt meist im ersten Jahr.
Die größere Ersparnis liegt allerdings bei der Energie. Von den Kosten eines Duschgangs entfallen bei üblichen Preisen etwa drei Viertel auf die Erwärmung und nur ein Viertel auf das Wasser selbst.