Eine Ständerwand besteht aus UW-Profilen an Boden und Decke, CW-Profilen dazwischen und der Beplankung aus Gipsplatten. Der Standardabstand der CW-Profile beträgt 62,5 Zentimeter, weil die üblichen Platten 125 Zentimeter breit sind und jede Plattenkante damit auf einem Profil liegt.
Beplankt wird beidseitig, die Fläche zählt also doppelt. Bei zweilagiger Ausführung vervierfacht sich der Plattenbedarf gegenüber der Wandfläche — das ist der Preis für den besseren Schallschutz.
Warum 62,5 Zentimeter
Das Rastermaß leitet sich von der Plattenbreite ab: 125 Zentimeter geteilt durch zwei. So endet jede Platte mittig auf einem Profil, und die Nachbarplatte kann daneben angeschraubt werden.
Bei 41,7 Zentimetern, also 125 durch drei, wird die Wand deutlich steifer und trägt schwerere Lasten. Nötig ist das bei Fliesen im Bad, bei hängenden Waschbecken und bei Wandhöhen über drei Metern.
Schrauben, Fugen und Spachtel
Der Schraubenabstand beträgt bei einlagiger Beplankung 25 Zentimeter, bei zweilagiger 75 in der ersten und 25 in der zweiten Lage. Daraus ergeben sich rund 25 Schrauben je Quadratmeter einlagig und etwa 35 zweilagig.
Für Fugen und Schraubenköpfe rechnet man mit rund 0,4 Kilogramm Spachtelmasse je Quadratmeter bei Qualitätsstufe Q2 — der üblichen Stufe für Tapeten und Anstrich. Für Q4, die glatte Fläche unter Streiflicht, wird es ein Vielfaches.