A/B-Test-Rechner

Ist der Unterschied echt oder Zufall — und wie viele Besucher braucht der Test.

3 % gegen 3,8 %: signifikant auf 95 % (p = 0,0273).

Ergebnis
signifikant auf 95 % — der Unterschied lässt sich nicht mehr gut mit Zufall erklären
Die beiden Raten
A 3,00 %, B 3,80 %
Unterschied
0,8 Prozentpunkte, relativ 26,7 % — Konfidenzintervall von 0,09 bis 1,51 Prozentpunkten
z-Wert und p-Wert
z = 2,207, p = 0,0273
Nötige Stichprobengröße
7.140 Besucher je Variante wären nötig, um einen Unterschied dieser Größe mit 80 % Wahrscheinlichkeit zu finden — vorhanden sind 5.000

Zwei Varianten unterscheiden sich fast immer — die Frage ist, ob der Unterschied größer ist, als der Zufall erklären kann. Genau das prüft der Signifikanztest: Er berechnet, wie wahrscheinlich ein solcher Unterschied wäre, wenn beide Varianten in Wahrheit gleich gut wären.

Diese Wahrscheinlichkeit ist der p-Wert. Liegt er unter fünf Prozent, gilt das Ergebnis üblicherweise als signifikant — nicht als bewiesen, sondern als unwahrscheinlich genug, um nicht mehr an Zufall zu glauben.

Der teuerste Fehler: zu früh hinschauen

Wer täglich prüft und abbricht, sobald die Signifikanz erreicht ist, findet fast immer ein Ergebnis — auch dort, wo keines ist. Bei wiederholtem Testen steigt die Wahrscheinlichkeit eines Zufallstreffers weit über die fünf Prozent, die man zu akzeptieren glaubt.

Deshalb wird die Stichprobengröße vorher festgelegt und der Test bis dahin durchgezogen. Der Rechner nennt die nötige Zahl je Variante, damit sich das planen lässt, statt es hinterher zu bemerken.

Signifikanz ist nicht Relevanz

Mit genug Besuchern wird jeder noch so winzige Unterschied signifikant. Ein Zuwachs von 3,00 auf 3,05 Prozent kann statistisch gesichert und trotzdem völlig belanglos sein, weil der Aufwand der Umstellung ihn nie einspielt.

Umgekehrt bedeutet ein nicht signifikantes Ergebnis nicht, dass die Varianten gleich sind — es bedeutet nur, dass der Test es nicht entscheiden konnte. Das Konfidenzintervall zeigt, welche Unterschiede noch im Bereich des Möglichen liegen.

Häufige Fragen

Wie lange muss ein Test laufen?
Mindestens eine volle Woche, auch wenn die Stichprobengröße früher erreicht ist. Das Verhalten unterscheidet sich zwischen Wochentagen und Wochenende deutlich, und ein Test über drei Werktage misst nicht das Publikum, sondern den Kalender.
Was, wenn ich mehr als zwei Varianten teste?
Dann steigt die Zahl der Vergleiche, und damit die Wahrscheinlichkeit eines Zufallstreffers. Bei drei Varianten sind es schon drei Paarvergleiche; das Signifikanzniveau gehört dann angepasst, etwa nach Bonferroni durch die Zahl der Vergleiche geteilt.

Quellen

Stand der Werte: 2026. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte und ersetzen keine Steuerberatung.

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