Break-even-Rechner

Ab welcher Stückzahl die Fixkosten gedeckt sind — und wie viel Luft bis dahin bleibt.

Null bedeutet: Es gibt noch keine Planung, nur die Frage nach der Schwelle.

Mit 27,00 € Deckungsbeitrag je Stück sind 445 Stück nötig, um 12.000,00 € Fixkosten zu decken.

Break-even-Menge
445 Stück je Periode
Break-even-Umsatz
21.805,00 €
Deckungsbeitrag je Stück
27,00 € — 55,1 % vom Preis
Bei der Planmenge
4.200,00 € Ergebnis bei 600 Stück
Sicherheitsabstand
25,9 % — so weit darf der Absatz einbrechen

Der Break-even ist die Menge, ab der die Fixkosten gedeckt sind. Er ergibt sich aus den Fixkosten geteilt durch den Deckungsbeitrag je Stück — also durch das, was nach Abzug der variablen Kosten vom Preis übrig bleibt.

Bei 12 000 Euro Fixkosten, 49 Euro Preis und 22 Euro variablen Kosten bleiben 27 Euro je Stück. Es braucht 445 Stück, bevor der erste Euro Gewinn entsteht.

Warum der Preis stärker wirkt als die Menge

Ein Euro mehr Preis erhöht den Deckungsbeitrag um denselben Euro und senkt die nötige Menge sofort. Aus 27 Euro werden 28, und der Break-even fällt von 445 auf 429 Stück — ohne dass ein einziges Stück mehr verkauft werden müsste.

Umgekehrt ist ein Rabatt teurer, als er aussieht. Zehn Prozent Nachlass auf 49 Euro kosten 4,90 Euro Deckungsbeitrag von 27 — also 18 Prozent. Der Absatz müsste um gut ein Fünftel steigen, nur um denselben Deckungsbeitrag zu halten.

Was die Rechnung voraussetzt

Sie unterstellt, dass die Fixkosten im betrachteten Bereich konstant bleiben und die variablen Kosten je Stück gleich hoch sind. Beides gilt nur in einer Spanne: Eine zweite Schicht oder eine größere Halle verschiebt die Fixkosten sprunghaft nach oben.

Deshalb ist der Break-even eine Aussage über die nächste Planperiode, nicht über beliebige Mengen. Wer die Menge verdoppeln will, sollte die Rechnung mit den dann gültigen Fixkosten neu aufmachen.

Häufige Fragen

Was ist der Sicherheitsabstand?
Der Abstand zwischen Planmenge und Break-even, ausgedrückt in Prozent der Planmenge. Er sagt, um wie viel der Absatz einbrechen darf, bevor Verluste entstehen — bei 600 geplanten und 445 nötigen Stück sind das 26 Prozent.
Gehören anteilige Löhne zu den fixen oder variablen Kosten?
Feste Gehälter sind Fixkosten, Akkordlohn oder Leiharbeit nach Bedarf sind variabel. Die Zuordnung entscheidet über das Ergebnis: Je mehr Kosten fix sind, desto höher der Break-even und desto größer das Risiko bei schwachem Absatz.

Quellen

Stand der Werte: 2026. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte und ersetzen keine Steuerberatung.

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