Meetingkosten-Rechner

Was eine Besprechung an Arbeitszeit kostet — inklusive Arbeitgeberanteil und Vorbereitung.

Sozialabgaben, Urlaub und Ausfallzeiten. Als Vollkostensatz sind 25 bis 35 Prozent üblich.

8 Personen für 60 Minuten kosten 307,43 € — bei 48 Terminen im Jahr sind das 14.756,61 €.

Kosten einer Besprechung
307,43 €
Kosten je Minute
5,12 €
Kosten im Jahr
14.756,61 €
Zugrunde gelegter Stundensatz
32,94 € je Person und Stunde, brutto 26,35 €
Entspricht Arbeitstagen
1,17 Arbeitstage je Termin, 56 im Jahr

Eine Besprechung kostet die Arbeitszeit aller Beteiligten, und die ist teurer als das Bruttogehalt vermuten lässt. Bei 55 000 Euro im Jahr und 40 Wochenstunden liegt der Stundenlohn bei 26,35 Euro — mit Arbeitgeberanteil und Ausfallzeiten sind es rund 33.

Acht Personen eine Stunde lang binden damit gut 260 Euro. Wöchentlich wiederholt sind das über 12 000 Euro im Jahr, und die Vorbereitung ist darin noch nicht enthalten.

Warum der Vollkostensatz höher ist als der Stundenlohn

Zum Bruttogehalt kommen die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung von rund 21 Prozent, dazu Urlaub, Feiertage und Krankheitstage, die bezahlt, aber nicht gearbeitet werden. Ein Vollkostensatz von 25 bis 35 Prozent über dem Brutto ist deshalb der übliche Ansatz.

Arbeitsplatzkosten wie Büro, Hardware und Software kommen darüber hinaus und werden je nach Kalkulation mit weiteren zehn bis zwanzig Prozent angesetzt. Der Rechner lässt sie außen vor, damit die Zahl konservativ bleibt.

Was die Zahl nicht sagt

Ein teures Meeting ist nicht automatisch ein schlechtes: Eine Entscheidung, die sonst drei Wochen liegen bleibt, ist die 260 Euro leicht wert. Die Zahl beantwortet nicht, ob die Besprechung nötig war, sondern was sie kostet.

Nützlich wird sie im Vergleich: dieselbe Runde als Umlaufbeschluss oder als Kurzprotokoll kostet einen Bruchteil. Und sie macht sichtbar, was die Einladung einer weiteren Person tatsächlich bedeutet — bei acht Teilnehmern kostet jeder zusätzliche rund 33 Euro je Stunde.

Häufige Fragen

Welches Gehalt soll ich einsetzen?
Den Durchschnitt der Teilnehmenden. Sitzen Führungskräfte mit am Tisch, verschiebt das den Schnitt deutlich nach oben — und genau deshalb ist ihre Anwesenheit die teuerste Position in jeder Besprechung.
Zählt die Vorbereitung wirklich mit?
Ja, sie ist bezahlte Arbeitszeit wie die Besprechung selbst. Zehn Minuten Vorbereitung je Teilnehmer erhöhen die Kosten einer einstündigen Runde mit acht Personen um rund siebzehn Prozent.

Quellen

Stand der Werte: 2026. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte und ersetzen keine Steuerberatung.

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