Amortisationsdauer-Rechner

Wann sich eine Investition bezahlt macht — mit und ohne Abzinsung.

Ersparnis oder zusätzlicher Deckungsbeitrag je Jahr, vor Abschreibung.

48.000,00 € amortisieren sich statisch nach 4 Jahren, abgezinst nach 4,72 — Kapitalwert 29.027,18 €.

Statische Amortisation
4 Jahre — 48 Monate
Dynamische Amortisation
4,72 Jahre bei 6 % Kalkulationszins — 0,72 Jahre länger als statisch gerechnet
Netto-Rückfluss je Jahr
12.000,00 €
Über die Nutzungsdauer
52.000,00 € über 8 Jahre, Kapitalwert 29.027,18 € — die Investition lohnt sich beim gewählten Zins
Rendite
9,61 % je Jahr über die gesamte Nutzungsdauer, Restwert eingerechnet

Die statische Amortisationsdauer ist die Investition geteilt durch den jährlichen Netto-Rückfluss. Bei 48 000 Euro Investition und 12 000 Euro Netto-Rückfluss sind das vier Jahre — eine Zahl, die schnell zu rechnen und leicht zu vergleichen ist.

Sie ignoriert allerdings, dass ein Euro in fünf Jahren weniger wert ist als heute. Die dynamische Rechnung zinst jeden Rückfluss ab und kommt deshalb immer auf eine längere Dauer.

Was die Amortisationsdauer nicht misst

Sie sagt nichts über das, was nach dem Break-even passiert. Zwei Investitionen mit identischer Amortisationsdauer können völlig verschieden profitabel sein, wenn die eine danach zehn Jahre läuft und die andere zwei.

Deshalb ist sie ein Risikomaß, kein Rentabilitätsmaß: Sie beantwortet die Frage, wie lange das Geld gebunden ist, nicht die Frage, ob es sich lohnt. Für Letzteres braucht es den Kapitalwert über die gesamte Nutzungsdauer.

Warum der Kalkulationszins entscheidet

Der Zins bildet ab, was das Kapital sonst bringen würde oder was es kostet. Wer mit Fremdkapital finanziert, setzt den Kreditzins an; wer eigenes Geld einsetzt, die Rendite der besten verfügbaren Alternative.

Ein zu niedrig angesetzter Zins lässt jede Investition gut aussehen. Als Untergrenze taugt der Zinssatz, zu dem das Unternehmen selbst Geld aufnehmen könnte — alles darunter beschönigt die Rechnung.

Häufige Fragen

Gehört die Abschreibung in den Rückfluss?
Nein. Die Abschreibung ist keine Auszahlung, sondern die buchhalterische Verteilung der Investition, die in der Rechnung ohnehin schon steht. Wer sie abzieht, zählt sie doppelt und verlängert die Amortisation künstlich.
Was ist eine akzeptable Amortisationsdauer?
Das hängt vom Risiko ab. Für Rationalisierungsinvestitionen mit sicherem Rückfluss gelten drei bis fünf Jahre als üblich, für Vorhaben mit unsicherem Ertrag deutlich weniger — dort ist die kurze Bindung selbst der Wert.

Quellen

Stand der Werte: 2026. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte und ersetzen keine Steuerberatung.

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