Werbekennzahlen-Rechner

CTR, CPC, CPM, CPA und ROAS aus einer Kampagne — alle auf einen Blick.

Was vom Umsatz nach den direkten Kosten übrig bleibt. Erst damit lässt sich sagen, ob sich die Kampagne rechnet.

2.100,00 € Werbekosten brachten 8.400,00 € Umsatz — ROAS 4, nach Marge 1.260,00 € Gewinn.

CTR — Klickrate
1,4 % — 3.500 Klicks auf 250.000 Impressionen
CPC — Kosten je Klick
0,60 € je Klick
CPM — Kosten je tausend Impressionen
8,40 € je tausend Impressionen
CPA und Conversion-Rate
20,00 € je Abschluss bei 3 % Conversion-Rate
ROAS und Ergebnis
4 — bei 40 % Marge bleiben 1.260,00 € Gewinn; nötig wären 2,5 für die schwarze Null

Die fünf Kennzahlen bauen aufeinander auf: Aus Impressionen und Klicks wird die CTR, aus Kosten und Klicks der CPC, aus Klicks und Abschlüssen die Conversion-Rate und daraus der CPA. Der ROAS setzt schließlich den Umsatz ins Verhältnis zu den Kosten.

Für sich genommen sagt keine von ihnen, ob eine Kampagne funktioniert. Eine hohe CTR bei schlechter Conversion bedeutet nur, dass die Anzeige etwas verspricht, was die Seite nicht hält.

Warum der ROAS allein täuscht

Ein ROAS von 4 klingt gut, doch er rechnet mit Umsatz, nicht mit Gewinn. Bei 40 Prozent Rohertragsmarge bleiben von vier Euro Umsatz 1,60 Euro — der Break-even liegt also bei einem ROAS von 2,5, nicht bei 1.

Die Faustregel: Der nötige ROAS ist eins geteilt durch die Marge. Bei 25 Prozent Marge braucht es einen ROAS von 4, nur um die Werbekosten wieder hereinzuholen. Deshalb fragt dieser Rechner nach der Marge.

Wo die Kennzahlen in die Irre führen

Der CPM misst Reichweite, nicht Wirkung — er sinkt zuverlässig, wenn man schlechtere Platzierungen einkauft. Die CTR steigt, wenn man reißerischer formuliert, und fällt bei ehrlicher Anzeigengestaltung, ohne dass das Geschäft schlechter würde.

Belastbar ist erst die Kette bis zum CPA im Verhältnis zum Deckungsbeitrag je Abschluss. Alles davor sind Zwischengrößen, mit denen sich Optimierungen erklären lassen, aber keine Entscheidungen begründen.

Häufige Fragen

Warum weicht der Umsatz von dem im Werbekonto ab?
Weil Plattformen den Umsatz demjenigen zurechnen, dessen Anzeige zuletzt oder überhaupt gesehen wurde — und das Zeitfenster dafür selbst festlegen. Zwei Plattformen beanspruchen deshalb regelmäßig denselben Kauf für sich, und die Summe übersteigt den echten Umsatz.
Welcher CPA ist gut?
Der, der unter dem Deckungsbeitrag je Abschluss liegt. Bei 80 Euro Warenkorb und 40 Prozent Marge sind das 32 Euro — ein CPA von 20 Euro ist dann tragfähig, einer von 35 nicht, wie gut die anderen Kennzahlen auch aussehen.

Quellen

Stand der Werte: 2026. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte und ersetzen keine Steuerberatung.

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