Verkaufstrichter-Rechner

Führt Besucher Stufe für Stufe durch den Trichter: Gesamtkonversion als Produkt der Stufenraten, Verlust in Personen je Schritt und die Stufe, die die meisten Menschen kostet.

Vonaktualisiert

Wie viele Menschen die erste Stufe betreten haben.

Anteil der Eintretenden, der Schritt 1 übersteht. Größer als null, höchstens hundert.

Bezogen auf die Menschen, die aus Schritt 1 übrig sind, nicht auf alle Besucher.

Wieder nur auf den Rest bezogen, den Schritt 2 übrig lässt.

Eine Null eintragen, wenn es diesen vierten Schritt nicht gibt; er fällt dann aus der Rechnung.

Von 10.000 kommen 6.561 durch — 65,61 Prozent. Die meisten gehen auf Stufe 1 verloren.

Gesamtkonversion in Prozent
65,61 %
Am Ende angekommen
6.561
Verlauf Schritt für Schritt
Stufe 1: 90 % → 9.000 übrig (1.000 verloren) · Stufe 2: 90 % → 8.100 übrig (900 verloren) · Stufe 3: 90 % → 7.290 übrig (810 verloren) · Stufe 4: 90 % → 6.561 übrig (729 verloren)
Größter Verlust
Stufe 1 — dort gehen die meisten Menschen verloren, was nicht dieselbe Stufe sein muss wie die mit der schlechtesten Rate
Hinweis zur Lesart
Die Gesamtrate ist das PRODUKT der Stufen, nicht ihr Mittel: 90 % · 90 % · 90 % · 90 % ergeben 65,61 %. Eine Verbesserung weit vorn multipliziert sich durch alle folgenden Stufen und wiegt deshalb schwerer als derselbe Zuwachs am Ende.

Vier Schritte, jeder lässt neunzig Prozent durch – wie viele der zehntausend Besucher stehen am Ende? Die schnelle Antwort lautet neuntausend, und sie ist falsch. Übrig bleiben 6561 Menschen, also 65,61 Prozent. Der Rechner nimmt die Zahl der Eintretenden und die Rate jeder Stufe, führt die Besucher Schritt für Schritt hindurch und zeigt, was tatsächlich ankommt.

Gerechnet wird ohne Rundung auf ganze Personen: Die Zwischenstände bleiben Kommazahlen, damit sich der Rundungsfehler nicht über die Stufen aufsummiert. Jede Rate muss größer als null sein und darf hundert Prozent nicht überschreiten; gibt es den vierten Schritt nicht, trägt man dort eine Null ein, und er fällt aus der Kette. Neben der Gesamtkonversion steht, wie viele Personen jede einzelne Stufe gekostet hat – an dieser Zahl entscheidet sich, wo Arbeit etwas bewegt und wo nicht.

Die Gesamtkonversion ist ein Produkt, kein Durchschnitt

Die Stufenraten werden multipliziert, nicht gemittelt. 0,9 × 0,9 × 0,9 × 0,9 ergibt 0,6561, aus zehntausend Besuchern werden also 6561. Der Durchschnitt derselben vier Zahlen ist neunzig, und genau diese Verwechslung lässt einen Trichter auf dem Papier um gut vierundzwanzig Prozentpunkte besser aussehen, als er ist. Der Grund ist schlicht: Nach der ersten Stufe arbeitet keine mehr mit der vollen Besuchermenge, sondern immer nur mit dem Rest, den die vorherige übrig gelassen hat. Der Mittelwert behandelt die Stufen dagegen, als stünden sie nebeneinander statt hintereinander.

Daraus folgt eine Regel, die jede Trichterplanung betrifft: Ein zusätzlicher Schritt ist nie umsonst zu haben. Selbst eine Zwischenseite, die fünfundneunzig Prozent durchlässt, kostet fünf Prozent aller Abschlüsse, und sie kostet an jeder Position gleich viel, weil ein Produkt die Reihenfolge seiner Faktoren nicht kennt. Wer ein Pflichtfeld, eine Bestätigungsseite oder einen Zwischenklick einbaut, sollte die Gesamtkonversion davor und danach rechnen, statt die neue Stufe für sich allein zu betrachten – einzeln sieht sie stets harmlos aus.

Die schwächste Stufe ist die, die die meisten Menschen verliert

Unter „Größter Verlust“ steht nicht der Schritt mit der niedrigsten Rate, sondern der mit dem größten absoluten Verlust. Der Unterschied ist folgenreich. Eine Stufe mit fünfzig Prozent ganz vorn bearbeitet die volle Besuchermenge: Von zehntausend Eintretenden bleiben fünftausend liegen. Eine Stufe mit vierzig Prozent am Ende sieht vielleicht nur noch achthundert Menschen und verliert davon 480. Die schlechtere Quote steht hinten, das größere Loch vorn – und stopfen muss man zuerst das Loch.

Wer nach der Prozentzahl vorgeht, arbeitet deshalb oft an der falschen Stelle. Zählt man stattdessen Menschen, sortiert sich die Liste neu, und die Reihenfolge der Arbeit ergibt sich von selbst aus den Verlustzahlen. Verlieren zwei Schritte gleich viele Personen, weist der Rechner den früheren aus; das ist eine feste Regel der Ausgabe und keine Aussage darüber, welcher der beiden mehr einbringt. Bei einem solchen Gleichstand lohnt der Blick auf beide Stufen: Was mehr bringt, hängt daran, wie weit sich die jeweilige Rate überhaupt heben lässt.

Warum derselbe Prozentpunkt nicht auf jeder Stufe gleich viel wert ist

Ein zusätzlicher Prozentpunkt zahlt sich je nach Stufe verschieden aus. Was er einbringt, ist der Punkt selbst, multipliziert mit der Besucherzahl und mit dem Produkt aller übrigen Stufen. Bei zehntausend Eintretenden und Raten von 50, 90, 90 und 90 Prozent bringt ein Punkt auf dem Fünfzig-Prozent-Schritt 10 000 × 0,01 × 0,729, also rund 73 Abschlüsse mehr. Derselbe Punkt auf einem der Neunzig-Prozent-Schritte bringt 10 000 × 0,01 × 0,405 und damit nur rund 41. Die schwache Stufe zahlt sich am meisten aus, weil das Produkt der übrigen Stufen dort am größten ist.

Sind alle Raten gleich, verschwindet dieser Unterschied: In einem Trichter aus vier Neunzigern hebt ein Punkt auf jeder Stufe gleich viel. Eine relative Verbesserung – zehn Prozent mehr auf eine bestehende Rate – wirkt ohnehin überall identisch, sie multipliziert die Gesamtkonversion mit 1,1, sofern die angehobene Rate dabei hundert Prozent nicht überschreitet. Ungleich wird es erst dort, wo die Stufen unterschiedlich stark sind. Dann gehören beide Rechnungen nebeneinander: Der Verlauf zeigt, wo die meisten Menschen liegen bleiben, die Punktrechnung, wo ein Prozentpunkt am meisten bringt.

Häufige Fragen

Warum ergeben vier Schritte mit je 90 Prozent nicht 90 Prozent?
Weil die Raten multipliziert und nicht gemittelt werden. Jede Stufe wirkt nur auf das, was die vorherige übrig gelassen hat: 0,9 hoch vier ergibt 0,6561. Von zehntausend Besuchern kommen 6561 an, nicht neuntausend. Die neunzig Prozent gelten für jeden einzelnen Schritt, nie für den Weg durch alle vier.
Wie rechne ich einen Trichter mit nur drei Schritten?
Tragen Sie im Feld für Schritt 4 eine Null ein: Der Schritt fällt aus der Kette, und der Trichter wird mit drei Stufen gerechnet. Die Null bedeutet also nicht null Prozent Konversion, sondern einen Schritt, den es nicht gibt. Für jede Stufe, die es gibt, sind nur Werte größer als null bis höchstens hundert Prozent zulässig.
Warum ist der Schritt mit der schlechtesten Rate nicht der schwächste?
Das ist Absicht. Ausgewiesen wird der Schritt, der die meisten Menschen kostet, nicht der mit der schlechtesten Quote. Vierzig Prozent auf achthundert Restbesucher kosten 480 Personen, fünfzig Prozent auf zehntausend kosten fünftausend. Erst die Zählung in Personen zeigt, wo der Trichter sein größtes Loch hat.

Quellen

Stand der Werte: 2026. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte und ersetzen keine Steuerberatung.

Passt dazu