Durchschnittsrechner

Mittelwert, Median und Modus einer Zahlenreihe — und der Unterschied, der zwischen ihnen liegt.

Mit Leerzeichen, Komma oder Semikolon trennen. Steht ein Semikolon in der Reihe, gilt das Komma als Dezimalzeichen — so, wie eine Tabellenkalkulation es ausgibt.

5 Werte, Mittelwert 20,4, Median 15.

Arithmetisches Mittel
20,4
Median
15
Modus
15
Spannweite
30
Anzahl der Werte
5
Summe
102

„Durchschnitt“ meint im Alltag fast immer das arithmetische Mittel: alle Werte addiert, geteilt durch ihre Anzahl. Das ist die einzige der drei Kennzahlen, die jeden einzelnen Wert berücksichtigt — und genau deshalb reagiert sie empfindlich auf Ausreißer.

Der Median teilt die geordnete Reihe in zwei gleich große Hälften und lässt sich von einem einzelnen extremen Wert nicht bewegen. Wo beide Zahlen weit auseinanderliegen, ist die Reihe schief, und der Median beschreibt sie meist ehrlicher.

Wann der Mittelwert in die Irre führt

Bei den Werten 12, 15, 15, 18 und 42 liegt das Mittel bei 20,4 — höher als vier der fünf Zahlen. Der Median von 15 beschreibt die Reihe besser, weil er den Ausreißer 42 nur als „ein Wert oben“ zählt und nicht mit seiner ganzen Größe.

Dasselbe Muster steckt hinter der Beobachtung, dass die meisten Menschen weniger als das Durchschnittseinkommen verdienen. Wenige sehr hohe Werte ziehen das Mittel nach oben, während der Median dort bleibt, wo die Mitte tatsächlich liegt.

Modus und Spannweite

Der Modus ist der häufigste Wert. Er ist die einzige Kennzahl, die auch für nicht-numerische Angaben funktioniert — die häufigste Konfektionsgröße etwa —, kann aber fehlen, wenn jeder Wert nur einmal vorkommt, oder mehrfach auftreten.

Die Spannweite ist die Differenz zwischen dem größten und dem kleinsten Wert. Sie sagt nichts über die Verteilung dazwischen, zeigt aber sofort, wie weit die Reihe überhaupt streut.

Häufige Fragen

Wie wird der Median bei einer geraden Anzahl von Werten gebildet?
Aus den beiden mittleren Werten wird das arithmetische Mittel gebildet. Bei 4, 6, 8 und 10 sind das (6 + 8) ÷ 2 = 7 — ein Wert, der in der Reihe selbst gar nicht vorkommt.
Kann ich hier auch einen gewichteten Durchschnitt rechnen?
Nicht direkt. Ein gewichteter Durchschnitt entsteht, indem jeder Wert so oft in die Reihe geschrieben wird, wie sein Gewicht angibt — bei ganzzahligen Gewichten geht das hier also durch Wiederholung.

Quellen

Stand der Werte: 2026. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte und ersetzen keine Steuerberatung.

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