Logarithmus-Rechner

Logarithmus zu jeder Basis, mit dem Basiswechsel und der Umkehrung als Potenz.

10 für den Zehnerlogarithmus, 2 für den Zweierlogarithmus, 2,71828 für den natürlichen.

log zur Basis 10 von 1.000 ist 3 — denn 10 hoch 3 ergibt 1.000.

Logarithmus
3
Probe
10 hoch 3 ergibt 1.000
Zu den üblichen Basen
ln 6,907755, log₁₀ 3, log₂ 9,965784
Basiswechsel
log_10(1.000) = ln(1.000) ÷ ln(10) = 6,907755 ÷ 2,302585
Anschaulich
1.000 hat 4 Stellen vor dem Komma — der Zehnerlogarithmus liegt deshalb zwischen 3 und 4.

Der Logarithmus beantwortet die Frage: Mit welchem Exponenten muss die Basis potenziert werden, um die Zahl zu erhalten? Der Zehnerlogarithmus von 1 000 ist 3, weil 10 hoch 3 gleich 1 000 ist.

Er ist damit die Umkehrung des Potenzierens, so wie die Division die Umkehrung der Multiplikation ist. Und er macht aus Multiplikation Addition — der Grund, warum vor dem Taschenrechner mit Logarithmentafeln gerechnet wurde.

Die drei Basen, die man dauernd trifft

Basis 10 steckt in Dezibel und im pH-Wert, Basis 2 in der Informatik — der Zweierlogarithmus sagt, wie viele Bits eine Zahl braucht. Basis e, die Eulersche Zahl, taucht überall dort auf, wo etwas stetig wächst oder zerfällt.

Der natürliche Logarithmus heißt nicht deshalb natürlich, weil er anschaulicher wäre, sondern weil seine Ableitung genau 1/x ist. Jede andere Basis schleppt einen Faktor mit, weshalb in der Analysis grundsätzlich e verwendet wird.

Der Basiswechsel

Jeder Logarithmus lässt sich in jeden anderen umrechnen: log_b(x) ist ln(x) geteilt durch ln(b). Deshalb reicht auf einem Taschenrechner ein einziger Logarithmus aus, um alle Basen abzudecken.

Praktisch heißt das auch, dass sich Logarithmen zu verschiedenen Basen nur um einen konstanten Faktor unterscheiden. Der Zweierlogarithmus ist immer das 3,32-fache des Zehnerlogarithmus, egal welche Zahl eingesetzt wird.

Häufige Fragen

Warum ist der Logarithmus von null nicht definiert?
Weil keine Potenz einer positiven Basis jemals null wird. Je kleiner die Zahl, desto weiter fällt der Logarithmus ins Negative — bei null strebt er gegen minus unendlich, ohne ihn zu erreichen.
Was bringt es, dass Logarithmen aus Mal ein Plus machen?
log(a · b) ist log(a) plus log(b). Genau darauf beruhten Rechenschieber und Logarithmentafeln, und darauf beruht auch, warum logarithmische Skalen sehr große Wertebereiche darstellen können — von der Erdbebenstärke bis zur Lautstärke.

Quellen

Stand der Werte: 2026. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte und ersetzen keine Steuerberatung.

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