Standardabweichung-Rechner

Mittelwert, Varianz und Standardabweichung einer Zahlenreihe — für Stichprobe und Grundgesamtheit.

Mit Semikolon getrennt; dann gilt das Komma als Dezimalzeichen.

7 Werte mit dem Mittelwert 14,14 streuen um 2,41 — gerechnet als Stichprobe.

Standardabweichung
2,4103
Varianz
5,8095
Mittelwert
14,1429
Spannweite
7 — von 11 bis 18
Variationskoeffizient
17 % des Mittelwerts

Die Standardabweichung sagt, wie weit die Werte im Schnitt vom Mittelwert entfernt liegen. Zwei Reihen können denselben Mittelwert haben und völlig verschieden aussehen — genau diesen Unterschied macht sie sichtbar.

Gerechnet wird sie als Wurzel der Varianz, und die Varianz ist der Durchschnitt der quadrierten Abweichungen. Das Quadrieren sorgt dafür, dass sich Abweichungen nach oben und unten nicht gegenseitig auslöschen.

n oder n − 1, und warum es einen Unterschied macht

Liegt die vollständige Grundgesamtheit vor — alle Klausuren eines Kurses etwa —, wird durch n geteilt. Liegt nur eine Stichprobe vor, aus der auf ein Ganzes geschlossen werden soll, teilt man durch n − 1, weil der aus derselben Stichprobe geschätzte Mittelwert die Streuung sonst systematisch zu klein ausfallen ließe.

Bei sieben Werten macht das rund acht Prozent Unterschied, bei tausend Werten fällt es nicht mehr ins Gewicht. Wer sich unsicher ist, nimmt die Stichprobenformel: Sie ist die vorsichtigere von beiden.

Der Variationskoeffizient macht Reihen vergleichbar

Eine Standardabweichung von 2 ist bei einem Mittelwert von 10 riesig und bei einem Mittelwert von 1 000 belanglos. Der Variationskoeffizient — Standardabweichung geteilt durch Mittelwert — löst das, indem er die Streuung in Prozent des Mittelwerts ausdrückt.

Damit lassen sich Größen unterschiedlicher Einheit vergleichen: die Schwankung eines Gewichts mit der eines Preises. Sinnvoll ist er nur bei Werten, die alle dasselbe Vorzeichen haben und deren Nullpunkt echt ist.

Häufige Fragen

Was bedeutet die Standardabweichung anschaulich?
Bei annähernd normalverteilten Daten liegen rund 68 Prozent der Werte innerhalb einer Standardabweichung um den Mittelwert und etwa 95 Prozent innerhalb von zweien. Bei schiefen Verteilungen gilt diese Faustregel nicht.
Warum nicht einfach die mittlere Abweichung?
Die gibt es, sie heißt mittlere absolute Abweichung und ist anschaulicher. Die Standardabweichung hat sich durchgesetzt, weil sich mit quadrierten Größen weiterrechnen lässt — Varianzen addieren sich, absolute Abweichungen nicht.

Quellen

Stand der Werte: 2026. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte und ersetzen keine Steuerberatung.

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