Notgroschen-Rechner

Berechnet die Zielsumme des Notgroschens aus Ihren Monatsausgaben und der gewünschten Zahl der Monate und zeigt die Lücke, die schon gedeckten Monate und die Dauer bis zum Ziel — ohne Zinsen.

Vonaktualisiert

Was im Monat tatsächlich abfließt: Miete oder Kreditrate, Strom, Versicherungen, Lebensmittel, Fahrtkosten, Telefon. Jahresbeiträge wie die Kfz-Versicherung durch zwölf teilen und dazurechnen.

Drei Monate sind der verbreitete Ausgangspunkt für Angestellte in einem sicheren Arbeitsverhältnis; sechs und mehr, wenn Sie selbstständig sind oder eine Familie von einem Einkommen lebt.

Nur das Geld, an das Sie kurzfristig herankommen. Festgeld mit Laufzeit und Wertpapiere im Depot zählen hier nicht mit.

Was jeden Monat dazukommt. Eine Null ist erlaubt: Solange noch eine Lücke offen ist, nennt der Rechner dann keinen Termin, statt einen zu erfinden.

Ziel 6.000 €, davon fehlen 3.500 €. Bisher deckt die Rücklage 1,25 Monate.

Zielsumme
6.000,00 €
Noch zu sparen
3.500,00 €
Bereits gedeckte Monate
1,25
Dauer bis zum Ziel
noch 11,67 Monate bei gleichbleibender Sparrate
Stand
Es fehlen 3.500 € — die Rücklage trägt bisher 1,25 Monate.

Der Notgroschen ist das Geld, das einfach daliegt, bis der Kühlschrank den Geist aufgibt, die Nebenkostenabrechnung eine dreistellige Nachzahlung verlangt oder die Werkstatt den Zahnriemen wechselt. Dieser Rechner beantwortet dazu nur die Zahlenfragen: Wie hoch ist die Zielsumme, wie weit sind Sie davon entfernt, wie viele Monate deckt das Ersparte heute schon ab, und wie lange dauert es bei Ihrer Sparrate, bis die Lücke geschlossen ist.

Gerechnet wird aus vier Angaben: Ausgaben im Monat, gewünschte Zahl der Monate, bereits vorhandene Rücklage und der Betrag, den Sie monatlich zurücklegen. Zinsen kommen bewusst nicht vor. Der Rechner fragt nicht, wo das Geld liegt, und über die wenigen Monate, um die es hier geht, verschiebt eine Verzinsung den Termin ohnehin kaum — deshalb steht in der Dauer bis zum Ziel allein das, was Sie selbst einzahlen.

Von den Ausgaben rechnen, nicht vom Einkommen

Die häufigste Fehlrechnung beim Notgroschen ist der Blick auf das Gehalt. Wer 3.000 Euro netto verdient und 2.000 Euro im Monat ausgibt, braucht für drei Monate 6.000 Euro und nicht 9.000. Überbrücken muss die Rücklage die Zeit, in der weniger oder gar nichts hereinkommt, und was in dieser Zeit hinausgeht, sind die Ausgaben. Die 1.000 Euro Differenz sind das, was Sie sparen konnten; sie noch einmal als Bedarf mitzuzählen, macht das Ziel um die Hälfte größer, als es sein müsste.

Für das Feld „Ausgaben pro Monat“ zählt, was tatsächlich abfließt: Miete oder Kreditrate, Strom, Versicherungen, Lebensmittel, Fahrtkosten, Telefon, Kita. Jahresbeiträge wie die Kfz-Versicherung durch zwölf teilen und dazurechnen. Was im Notfall wegfiele — Urlaub, Restaurant, das dritte Abo — kann außen vor bleiben; dann rechnen Sie mit einem Notbudget statt mit dem Alltagsbudget, und die Zielsumme fällt entsprechend kleiner aus. Wichtig ist allein, dass Sie sich für eine der beiden Lesarten entscheiden und nicht auf halbem Weg wechseln.

Drei Monate, sechs Monate — woran sich die Zahl bemisst

Drei Monatsausgaben sind der verbreitete Ausgangspunkt für Angestellte in einem ungekündigten, halbwegs sicheren Arbeitsverhältnis: Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosengeld fangen einen Teil des Einkommens auf, die Rücklage muss die Differenz und die üblichen Reparaturen tragen. Sechs Monate und mehr sind die Größenordnung für Selbstständige, deren Aufträge in Wellen hereinkommen, und für Familien, die von einem Einkommen leben: Dort trifft ein Ausfall das gesamte Haushaltsbudget auf einen Schlag.

Weitere Gründe, die Zahl der Monate höher anzusetzen: ein Auto, auf das der Arbeitsweg angewiesen ist, Wohneigentum mit anstehender Instandhaltung, Haustiere, ein befristeter Vertrag oder eine Branche mit langer Suchdauer. Nach unten spricht wenig, höchstens ein sehr kurzer Weg zurück in Arbeit. Der Rechner gibt dazu keine Empfehlung ab; er rechnet mit der Zahl, die Sie eintragen. Wie viel private Haushalte in Deutschland im Monat überhaupt ausgeben, veröffentlicht das Statistische Bundesamt — ein besserer Prüfstein für die eigene Zahl als das Bauchgefühl.

Was die Ergebnisse sagen — und wann kein Termin herauskommt

Fünf Zeilen kommen heraus. Die Zielsumme ist Ausgaben mal Monate. Die Lücke ist der Rest bis dorthin und wird nie negativ: Wer mehr zurückgelegt hat als nötig, sieht eine Null und kein Minus. Die gedeckten Monate teilen das Vorhandene durch die Monatsausgaben und sagen, wie lange das Ersparte heute schon trägt — bei 2.500 Euro Rücklage und 2.000 Euro Ausgaben sind das 1,25 Monate. Der Stand sagt schlicht, ob das Ziel erreicht ist oder noch nicht.

Die Dauer bis zum Ziel ist die Lücke geteilt durch die Sparrate: 3.500 Euro bei 300 Euro im Monat ergeben knapp zwölf Monate. Ist noch eine Lücke offen und steht in der Sparrate eine Null, nennt der Rechner keinen Termin, sondern lässt ihn unbestimmt — ohne Zufluss wird eine Lücke nun einmal nie kleiner, und eine erfundene Jahreszahl wäre schlechter als eine ehrliche Leerstelle. Ist die Zielsumme dagegen schon erreicht, steht dort null, denn es bleibt nichts mehr zu sparen. Zinsen verkürzen die Frist in keinem der Fälle: Gerechnet wird allein mit dem, was Sie selbst einzahlen.

Häufige Fragen

Rechne ich den Notgroschen vom Nettoeinkommen oder von den Ausgaben?
Von den Ausgaben. Bei 3.000 Euro netto und 2.000 Euro Ausgaben sind drei Monate 6.000 Euro und nicht 9.000. Überbrückt werden muss, was hinausgeht, nicht, was hereinkommt. Der Rechner nimmt deshalb ausschließlich die Monatsausgaben mal die Zahl der Monate, die Sie eintragen.
Warum rechnet der Rechner keine Zinsen mit?
Weil er nicht fragt, wo das Geld liegt. Ein Notgroschen gehört dorthin, wo Sie am selben Tag herankommen; was das einbringt, hängt vom Anbieter und vom Zeitpunkt ab, und über die paar Monate bis zum Ziel ändert es an der Frist wenig. In der Dauer bis zum Ziel steht daher nur, was Sie selbst einzahlen — die Ergebnisse versprechen kein Wachstum.
Was passiert, wenn ich derzeit nichts zurücklegen kann?
Dann tragen Sie bei der Sparrate eine Null ein. Zielsumme, Lücke und die schon gedeckten Monate erscheinen weiterhin, nur der Termin bleibt offen: Der Rechner nennt ihn unbestimmt, statt eine Zahl zu erfinden. Ohne monatlichen Zufluss schließt sich eine Lücke rechnerisch nie — die Zahl der Monate niedriger anzusetzen, macht das Ziel dagegen sofort kleiner.

Quellen

Stand der Werte: 2026. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte und ersetzen keine Steuerberatung.

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