Viele Arzneimittel werden nach Körpergewicht dosiert, besonders bei Kindern. Die Fachinformation nennt dafür eine Angabe in Milligramm je Kilogramm — einmal für die Einzelgabe und einmal als Tageshöchstmenge.
Dieser Rechner nimmt beide Angaben entgegen und rechnet sie auf das eingetragene Gewicht um. Er ersetzt keine ärztliche Verordnung: Welche Dosis richtig ist, steht in der Packungsbeilage oder wird verordnet.
Warum die Tageshöchstdosis die wichtigere Zahl ist
Eine korrekte Einzeldosis kann in der Summe trotzdem zu viel sein, wenn sie zu oft gegeben wird. Bei Paracetamol etwa liegt die übliche Einzelgabe bei Kindern um 15 mg je Kilogramm, die Tagesmenge darf aber 60 mg je Kilogramm nicht überschreiten.
Der Rechner prüft deshalb Einzeldosis mal Gaben gegen die eingetragene Tageshöchstmenge und sagt es, wenn die Rechnung darüber liegt. Er kennt allerdings nicht das Präparat — die Zahlen müssen aus der Fachinformation kommen.
Milligramm und Milliliter sind nicht dasselbe
Ein Saft mit „200 mg / 5 ml“ enthält 40 Milligramm Wirkstoff je Milliliter. Wer 300 Milligramm geben soll, braucht also 7,5 Milliliter — nicht 300.
Genau hier passieren die folgenschwersten Verwechslungen, weil viele Präparate desselben Wirkstoffs in unterschiedlichen Konzentrationen verkauft werden. Die Konzentration gehört auf jeder Packung geprüft, auch wenn das Mittel bekannt ist.