Körperfett-Rechner

Körperfettanteil aus Umfangmaßen nach der Navy-Methode, mit Fett- und Magermasse in Kilogramm.

Unterhalb des Kehlkopfs messen, das Maßband leicht nach vorn geneigt.

Bei Männern auf Nabelhöhe, bei Frauen an der schmalsten Stelle.

18,7 % Körperfett — durchschnittlich. Das sind 14,6 kg Fett auf 63,4 kg Magermasse.

Körperfettanteil
18,7 %
Fettmasse
14,6 kg
Magermasse
63,4 kg
Einordnung
durchschnittlich

Der Körperfettanteil sagt mehr über die Zusammensetzung des Körpers als das Gewicht oder der BMI, weil er zwischen Muskel und Fett unterscheidet. Zwei Menschen mit demselben BMI können zwanzig Prozentpunkte auseinanderliegen.

Die hier verwendete Navy-Methode braucht nur ein Maßband. Sie schätzt den Anteil aus dem Verhältnis von Umfängen zur Körpergröße und trifft die Realität auf etwa drei bis vier Prozentpunkte genau — genug, um Veränderungen über Monate zu verfolgen.

Wie gemessen wird

Alle Maße werden am entspannten Körper genommen, morgens vor dem Essen und ohne das Band einzuschnüren. Der Hals wird unterhalb des Kehlkopfs gemessen, die Taille bei Männern auf Nabelhöhe und bei Frauen an der schmalsten Stelle, die Hüfte am größten Umfang.

Ein Zentimeter Messfehler an der Taille verschiebt das Ergebnis um etwa einen Prozentpunkt. Deshalb zählt weniger der absolute Wert als die Reihe: immer zur selben Tageszeit, immer an derselben Stelle.

Was als normal gilt

Bei Männern gelten etwa 14 bis 17 Prozent als sportlich, 18 bis 24 als durchschnittlich, ab 25 als erhöht. Bei Frauen liegen die Werte naturgemäß höher: 21 bis 24 sportlich, 25 bis 31 durchschnittlich, ab 32 erhöht.

Unter etwa 3 Prozent bei Männern und 12 Prozent bei Frauen wird das essenzielle Fett angegriffen, das Organe und Hormonhaushalt braucht. Sehr niedrige Werte sind kein Ziel, sondern ein medizinisches Problem.

Häufige Fragen

Wie genau ist die Navy-Methode im Vergleich zur Waage?
Genauer als die meisten Körperfettwaagen, die über den elektrischen Widerstand messen und stark vom Wasserhaushalt abhängen. An eine DEXA-Messung reicht sie nicht heran, unterscheidet sich davon aber selten um mehr als vier Prozentpunkte.
Warum wird bei Frauen zusätzlich die Hüfte gemessen?
Weil sich Fett bei Frauen häufiger an Hüfte und Oberschenkeln verteilt als am Bauch. Ohne dieses Maß würde die Formel den Anteil systematisch unterschätzen.

Quellen

Stand der Werte: 2026. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte und ersetzen keine Steuerberatung.

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