Rechner für geometrische Folgen

n-tes Glied, Summe der ersten n Glieder und die unendliche Reihe, wenn q betragsmäßig unter 1 liegt.

Vonaktualisiert

Der Wert, mit dem die Folge beginnt.

Der Faktor von einem Glied zum nächsten: 2 verdoppelt, 0,5 halbiert, 1,03 verzinst mit 3 %.

Die Summe wird über die Glieder 1 bis n gebildet.

Das 8. Glied ist 384, die Summe der ersten 8 Glieder 765.

n-tes Glied
384
Summe der ersten n Glieder
765
Summe der unendlichen Reihe

Eine geometrische Folge entsteht, wenn jedes Glied aus dem vorigen durch Multiplikation mit demselben Faktor hervorgeht. Bei 3, 6, 12, 24 ist dieser Quotient q = 2: Das achte Glied ist 3 · 2⁷ = 384, und die ersten acht Glieder ergeben zusammen 765.

Der Rechner beantwortet zwei Fragen getrennt: wie groß das n-te Glied ist und wie groß alle Glieder bis dahin zusammen sind. Wächst die Folge, liegen beide Werte weit auseinander. Schrumpft sie, nähert sich die Summe einer festen Zahl an — bei positivem q von unten, bei negativem q abwechselnd von beiden Seiten.

Warum unendlich viele Glieder eine endliche Summe haben

Liegt q betragsmäßig unter eins, wird jedes Glied kleiner als sein Vorgänger, und die Summe läuft gegen einen Grenzwert statt ins Unendliche. Ein Ball, den Sie aus einem Meter Höhe fallen lassen und der nach jedem Aufprall 60 % der vorigen Höhe erreicht, springt unendlich oft — er legt dabei aber nur 4 Meter zurück: einen Meter nach unten und danach 2 · 0,6 / 0,4 = 3 Meter für alle Auf- und Abwege zusammen.

Dahinter steht die Formel a₁ / (1 − q). Für a₁ = 4 und q = 0,5 ergibt 4 + 2 + 1 + 0,5 + … genau 8; je mehr Glieder Sie addieren, desto näher kommen Sie dieser 8, ohne sie je zu überschreiten. Ab einem Betrag von 1 gibt es dagegen keinen Grenzwert mehr: Für q ≥ 1 wächst die Summe über jede Grenze, bei negativem q springt sie zwischen Werten hin und her, ohne sich auf einen einzupendeln — bei q = −1 zwischen a₁ und null, darunter mit immer größeren Ausschlägen. In beiden Fällen zeigt der Rechner statt eines Wertes einen Strich an.

Zinseszins ist eine geometrische Folge

Ein Guthaben, das jedes Jahr mit demselben Satz verzinst wird, bildet genau eine solche Folge; q ist dabei 1 plus der Zinssatz, bei 3 % also 1,03. Aus 1000 € werden so nach zehn Jahren 1343,92 € — im Rechner mit a₁ = 1000, q = 1,03 und n = 11, denn das Startkapital ist bereits das erste Glied und der Stand nach zehn Jahren damit das elfte.

Verwechseln Sie das Glied nicht mit der Summe. Wer zehn Jahre lang jeweils am Jahresende 1000 € einzahlt und 3 % erhält, hat am Ende 11.463,88 € — das ist die Summe der ersten zehn Glieder zu a₁ = 1000 und q = 1,03, nicht ein einzelnes Glied. Das Glied beantwortet die Frage nach einem Zeitpunkt, die Summe die nach allem, was bis dahin zusammengekommen ist.

q = 1 und negative Quotienten

Bei q = 1 wiederholt sich dasselbe Glied endlos. Die übliche Summenformel würde hier durch null teilen, deshalb rechnet der Rechner in diesem Fall schlicht n · a₁: Fünf Glieder mit dem Wert 7 ergeben 35. Eine unendliche Summe gibt es nicht, weil nichts kleiner wird.

Ein negatives q lässt die Vorzeichen abwechseln. Mit a₁ = 4 und q = −0,5 lautet die Folge 4, −2, 1, −0,5, 0,25; diese fünf Glieder ergeben 2,75, und mit jedem weiteren Glied pendelt sich die Summe bei 4 / 1,5 = rund 2,67 ein — abwechselnd von oben und von unten. Auch hier entscheidet allein der Betrag von q darüber, ob eine unendliche Summe existiert.

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich eine geometrische von einer arithmetischen Folge?
In der Rechenart, die von einem Glied zum nächsten führt. Bei der arithmetischen Folge kommt eine feste Zahl hinzu — 3, 6, 9, 12 mit der Differenz 3. Bei der geometrischen wird mit einer festen Zahl multipliziert — 3, 6, 12, 24 mit dem Quotienten 2. Schon nach wenigen Schritten liegen beide weit auseinander: Das zehnte Glied ist einmal 30 und einmal 1536.
Wie bestimme ich q, wenn ich nur zwei Glieder kenne?
Teilen Sie das spätere durch das frühere Glied und ziehen Sie daraus die Wurzel, deren Grad dem Abstand der beiden Nummern entspricht — bei a₁ und a₄ also die dritte. Sind a₁ = 5 und a₄ = 40 bekannt, ist 40 / 5 = 8, und die dritte Wurzel aus 8 ergibt q = 2. Die Folge lautet also 5, 10, 20, 40.
Warum steht bei der unendlichen Summe häufig nur ein Strich?
Weil es sie dann nicht gibt. Ab einem Betrag von 1 werden die Glieder nicht mehr kleiner: Bei q = 2 verdoppelt sich jedes Glied, und die Summe wächst über jede Grenze; bei q = −1 springt sie nur noch zwischen zwei Werten hin und her, bei a₁ = 4 also zwischen 4 und 0. Einen Grenzwert gibt es in keinem der beiden Fälle. Ein Zahlenwert erscheint nur, wenn q zwischen −1 und 1 liegt.

Quellen

Stand der Werte: 2026. Die Ergebnisse sind Orientierungswerte und ersetzen keine Steuerberatung.

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